BABYLON A.D.

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Gib es sie noch, die wirklich guten Sci-Fi-Thriller ohne hirnlose Phantasieklapserei? Nun ja…!

BABYLON A.D.

Zu dieser wohl selten anzutreffende Filmspezies gehört das Zukunftsspektakel BABYLON A.D. des Regisseurs Mathieu Kassovitz (u.a. DIE PURPURNEN FLÜSSE) jedenfalls nicht, wobei der Filmemacher auch dank seines Lieblingskameramanns Thierry Arbogast (DAS FÜNFTE ELEMENT) zumindest versucht, alle Register zu ziehen.

So beinhaltet BABYLON A.D. in erster Linie rasante Schnitte mit allerdings mittelmäßigem Schauwert und vermag die apokalyptische Szenerie nur wenig glaubhaft für den Zuschauer zu vermitteln.

BABYLON A.D., Besetzung

Das ist wirklich schade, denn der Cast in BABYLON A.D. kann durchaus als hochkarätig eingestuft werden. Dazu gehört in erster Linie natürlich sein Hauptdarsteller, der US-amerikanische Schauspieler Mark Sinclair Vincent, besser bekannt als VinDiesel. Unterstützt wird dieser von einer ungewöhnlich aufspielende Schar französischer Darsteller.

Da wären: Gèrard Depardieu – er spielt (u.a. WIE SEHR LIEBST DU MICH) einen wunderbar schrägen Typen der sich auf dem Weg ins Nirvana befindet und die einzigartige Charlotte Rampling (WIR VERSTEHEN UNS WUNDERBAR) als Möchtegern-Weltherrscherin sowie die kampferprobte Chefamazone Michelle Yeoh.

BABYLON A.D., Filmkritik

Das verfilmte Endzeit-Spektakel nach dem Roman „Babylon Babies“ des Schriftstellers Maurice Dantecs ist trotz Gérard Depardieu und Charlotte Ramplingein ein rein actionbetontes und weniger kulturvolles Kinoevent, das den Zuschauer -bildlich gesprochen- in pulstreibenden Helikopterflügen gemeinsam mit den Protagonisten durch die kanadische Schneewüste oder durch eine morbide Filmkulissen jagt.

Oder mit anderen Worten: Alles ist typisch VinDiesel – denn es kracht wieder mächtig und es gibt nur wenige beeindruckende Bilder die nachhaltig wirken…

BABYLON A.D., Filminhalt

Toorop (VinDiesel) ist ein bis an die Zähne bewaffneter Söldner, der buchstäblich für Geld alles tut. In nicht allzu ferner Zukunft, als Kriege und Krankheiten die Menschheit fest im Griff haben, bekommt er in der von Tristesse gelähmten Region „Neu-Serbien“ einen vorerst vielversprechenden und ausnahmsweise anständig erscheinenden Auftrag.

Der Mafia-Boss Gorsky (Gèrard Depardieu) verspricht ihm viel Geld dafür, dass er eine junge Frau (Mèlanie Therry) über Russland und Kanada in die von der Außenwelt vollkommen abgeschotteten Vereinigten Staaten bringt. Doch irgendwas stimmt nicht mit ihr…!

Dass das Mädchen kein normales Geschöpf  ist und noch andere, dunkle Gestalten starkes Interesse an ihr haben, wird bald klar. Denn sie könnte der Schlüssel zur Rettung der Welt sein. Bereits im zarten Alter von zwei Jahren beherrschte sie schon 19 Sprachen, kann im Voraus spüren, wenn Menschen sterben und wurde nach der Göttin der Morgenröte-Aurora- benannt.

So macht sich Toorop gemeinsam mit der Nonnen Rebecca (Michelle Yeoh) und der Leibwache der bildhübsche Aurora, die hinter Klostermauern aufwuchs, auf den Feenretterweg nach New York. Als Belohnung -falls er sie dort unbeschadet hinbringt- steht ein Neuanfang im gelobten Land in Aussicht…


Studio / Verleih  / Bild-und Textnachweis: Constantin Film, Canal+, 20th Century Fox

BABYLON A.D. , 8.8 out of 10 based on 4 ratings

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