BURIED-LEBEND BEGRABEN, der Film. Der Amerikaner Paul arbeitet als LKW-Fahrer im Irak, als er von Aufständischen entführt wird. Als er aus der Bewußtlosigkeit erwacht, findet er sich lebendig begraben in einem Sarg wieder und hat lediglich sein Mobiltelefon und ein Feuerzeug bei sich. Ein Wettlauf mit dem Tod beginnt, um ihn aus seinem klaustrophobischen Gefängnis zu befreien.
Der kleine, feine aber beim Zuschauer vorallem psychisch alles abverlangende Indie-Thriller BURIED – LEBEND BEGRABEN (Originaltitel: BURIED) des spanischen Regisseurs Rodrigo Cortés, der ausschließlich in einem Sarg spielt, sorgte bereits auf diversen Festivals für großes Aufsehen.
Aber Filme, die mit den Urängste der Menschen spielen, gab es in der Vergangenheit schon einige. Ich denke da an den auf wahren Geschehnissen basierenden Taucherfilm OPEN WATER, in dem die beiden Protagonisten bei einem Tauchausflug einfach von der Schiffsmannschaft “vergessen” wurden oder auch an den Psychothriller SUBLIME – dem Ärzte-und Krankenhausschocker schlecht hin. Selbst Julian Schnabel’s Drama SCHMETTERLING UND TAUCHERGLOCKE, der ebenso von einer authentischen Geschichte inspiriert wurde und einen Menschen zeigt, der in seinem eigenen Körper faktisch gefangen ist, kann dieser Kategorie zugeordnet werden. Aber ungleich entsetzlicher ist trotzdem die Vorstellung, buchstäblich lebendig begraben zu sein, bzw. in völliger Dunkelheit in einem Sarg zu liegen…
Natürlich gab es auch zu diesem Horrorszenario bereits diverse Verfilmungen, allen voran der Klassiker DAS PENDEL DES TODES, nach einer Geschichte von Edgar Allan Poe. Jedoch nicht nur die virtuelle Filmwelt lässt in diesem Zusammenhang dem Zuschauer gerne die Haare zu Berge stehen, auch unsere eigene, reale Zeitgeschichte weiß von solchen Fällen zu berichten. Eines der schlimmsten Beispiele geschah 1901: Während der Überfahrt auf einem Dampfer aus Westafrika erkrankte eine schwangere, junge Frau offensichtlich an Gelbfieber. Später, in einem Krankenhaus für Seuchen, ging es ihr immer schlechter, bis sie für tot erklärt und begraben wurde.
Nur eine Krankenschwester blieb misstrauisch, weil die Frau bei der Beerdigung noch warm war und ihre Muskeln zuckten. Der Vater der jungen Frau, dem das zu Ohren kam, ließ seine Tochter sofort exhumieren. Mit Entsetzen wurde festgestellt, dass sie noch im Sarg ihr Baby geboren hatte und mit ihm jämmerlich zu Grunde ging. Eine intensive Autopsie ergab zudem, dass die Tochter kein Gelbfieber hatte und stattdessen im Sarg einfach erstickt ist…
So und wem das alles nicht genug ist, der wird bei der zwar nicht realen, aber deshalb nicht minder gruseligen Geschichte des Regisseurs Rodrigo Cortés auf seine Kosten kommen: BURIED – LEBEND BEGRABEN, der Stoff aus dem Alpträume gemacht sind.
Im Film wird geschildert, wie der Amerikaner Paul Conroy (Ryan Reynolds, u.a. THE NINES, SELBST IST DIE BRAUT) während eines humanitären Einsatzes als LKW-Fahrer im Irak von Aufständischen entführt wird. Als Paul nach der Geiselnahme aus der Bewusstlosigkeit erwacht, liegt er lebendig begraben in einem Sarg…
Nur mit dem Handy, einem Feuerzeug, einer Taschenlampe und ein paar weiteren Utensilien ausgestattet -aus deren Verwendung sich zudem erst nach und nach eine Art Schnitzeljagd ohne Bewegungsfreiheit entwickelt- bleiben Paul genau 90 Minuten, um den Wünschen seiner Entführer zu entsprechen. Diese fordern Lösegeld, das er über sein Handy und aus dem klaustrophobischen Gefängnis heraus beschaffen soll.
Ein wirklich grauenhafter Wettlauf mit dem Tod beginnt…
Der jedoch bei weitem nicht nur als Konzeptfilm geltende Thriller versprach im Vorfeld atemlose Spannung und Herzklopfen in Hitchcock-Manier bzw. Psycho vom Feinsten, a la COCKTAIL FÜR EINE LEICHE. Das wurde auch promt gehalten, obwohl ich eigentlich kaum erwartet hatte, dass ein Film, der ausschließlich in einem verschlossenen Sarg und unter der Erde spielt, derart gegensätzlich spannend wie unbedingt auch “unterhaltsam” sein kann!
Aber wie gesagt, ich musste mich eines Besseren belehren lassen. Regisseur Rodrigo Cortés (DIRT DEVIL) legte mit seinem zweiten Langspielfilm in punkto Inszenierung -am halt schlimmsten Ort der Welt- die Filmkunst-Messlatte tatsächlich hoch an. Und noch etwas war erstaunlich: Neben Gänsehaut, bei angenehmen Kinotemperaturen, beinhaltet BURIED – LEBEND BEGRABEN durchaus auch eine schon fast absurde Komik. Diese gestaltet sich in Form von Gesprächen mit diversen Notrufmitarbeitern oder dem FBI bzw. in Monologen mit einer geduldigen Mailbox. Ja, was den Protagonist beinahe um den Verstand brachte, beschert dem Kinozuschauer tatsächlich eine Art mulmigen Galgenhumor…
In diesem Sinne: “Don`t worry, be happy” ;)) – und unbedingt anschauen!
Buried - Lebend begraben - Special Edition (2-Disc-Set)Das ist das Schicksal von Paul, einem amerikanischen Lastwagenfahrer und Familienvater, der in einem Holzsarg aufwacht. Er wurde lebendig begraben und weiß weder, wer ihm das angetan hat, noch warum. Seine einzige Chance, diesem Alptraum zu entkommen, ist ein Handy. Schlechter Empfang, ei
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Absoluter Wahnsinn – ein Film, der unter die Haut geht
Buried ist absolut oberkrass.
ich fühlte mich in der letzten Szene des Films als ob ich selbst in dem Sarg gelegen hätte-ich war total unter schock.
Absolut mega gut!!!
Der kanadische Schauspieler Ryan Reynolds hat aufgrund der Dreharbeiten für seinen neuen Film BURIED unter starken Schlafproblemen gelitten. Der 33-jährige Schauspieler gestand, das er sogar Schlaftabletten nach Spanien “schmuggeln” wollte, um dem Problem Herr zu werden. In Spanien kann man keine rezeptfreien Schlafmittel bekommen. Der 33-jährige Schauspieler spielt in BURIED einen US-amerikanischen LKW-Fahrer, der im Irak entführt und lebendig begraben wird.
BURIED, LEBEND BEGRABEN, ein Albtraum-Thriller von R. Cortés…
In dem Thriller BURIED-LEBEND BEGRABEN musste Ryan Reynolds auf sehr begrenztem Raum alles geben, den der Film spielt ausschließlich un einem Sarg. Nachdem BURIED im Januar auf dem Sundance-Festival Premiere feierte, startet er am 14. Oktober 2010 auch…