BEAUTIFUL CREATURES

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In der Verfilmung des Debüt-Romans der beiden Autoren Kami Garcia und Margaret Stohl, in dem Fantasy-Drama BEAUTIFUL CREATURES – EINE UNSTERBLICHE LIEBE, ist im Part der „Mrs. Lincoln“ die britische Schauspielerin und Drehbuchautorin sowie mehrfache Golden Globe- und Oscar-Preisträgerin Emma Thompson zu sehen.

Thompson spielte unter anderen in Filmen wie TATSÄCHLICH LIEBE, HARRY POTTER oder MEN IN BLACK 3 mit.

BEAUTIFUL CREATURES

Die Originalentstehungsgeschichte des Romans BEAUTIFUL CREATURES ist erstaunlich und klingt wie ein wahr gewordener Traum eines jeden Autors : Kami Garcia, ursprünglich Lehrerin und Kinderbuchautorin und Margaret Stohl, die ihren Master in Englisch und kreativem Schreiben hat, soll eines Tages im Restaurant gesessen haben und während sie auf das Essen wartete, schrieben sie die ersten Gedanken spontan auf eine Papierserviette. Was folgte war eine Millionenauflage – und nicht minder weniger Fans auf der ganzen Welt.

Das war bereits 2009 und inzwischen gibt es eine ganze Reihe des Gothic-angehauchten Stoffes um den jungen Ethan Wate, der sich in die geheimnisvolle Lena verliebt, weil sie ihn jede Nacht in seinen Träumen begegnet…

BEAUTIFUL CREATURES die Bücher

Ganz untypisch für einen romantischen Jugendroman ist, dass der Erzählstil fast vollständig aus der Sicht des männlichen Protagonisten erfolgt. Und auch sonst sticht BEAUTIFUL CREATURES, das von dem der US-amerikanischen Regisseur Richard LaGravenese (u.a. DER PFERDEPFLÜSTERER, WASSER FÜR DIE ELEPHANTEN) in Szene gesetzt wurde, aus dem profitträchtigen Fantasy-Mainstream -a la TWILIGHT- heraus – denn es geht inhaltlich weder um Vampire noch um Wehrwölfe!

Ungeachtet dessen und vor allem nicht weniger erfolgreich folgte 2011, unter der deutschen Bezeichnung SEVENTEEN MOONS – EINE UNHEILVOLLE LIEBE (Originaltitel: Beautiful Darkness), der zweite Band und im Oktober 2012 kam Teil Drei EIGHTEEN MOONS in die Buchläden. Und apropos Romanverfilmung: Ob es mit BEAUTIFUL CREATURES-Reihe ebenfalls eine Kino-Trilogie geben wird, wie geschehen zu Stephenie Meyers Bestsellern, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen. Aber am Ende wird es bzw. analog zu BREAKING DAWN, das geneigte, junge Publikum entscheiden, welches auch mit BEAUTIFUL CREATURES die Kinokassen der Verleiher klingeln lassen könnte…

BEAUTIFUL CREATURES, Filmkritik

Ach ja: Da war tatsächlich wenig zu erwarten, zumindest von Seiten des erwachsenen Zuschauers – dennoch vermag BEAUTIFUL CREATURES noch einen drauf zu geben, bzw. die Messlatte noch tiefer als gedacht zu hängen.

Und wenn sich das Drehbuch-Gesülz à la „Being Human Is Feeling Bad“ (frei übersetzt: „das Menschlein fühlt sich einfach nur schlecht) zur ernsthaften Zustandsbestrachtung aufschwingt, dann ist Ethan, der angedickte, picklig rebelliernde Teenie im Allein-gegen-den-Rest-der-schlimmen-Welt-Pubertätsgefühlstief komplett und fühlt sich vorbehaltslos verstanden.

Und ich denke, genau dafür ist sowohl die literarische wie auch filmische Konzeptware von der Stange wohl letztendlich gemacht… [ ]

BEAUTIFUL CREATURES, Bilder

BEAUTIFUL CREATURES, Filminhalt

Liebe noch vor dem ersten Blick: Ethan Wate (Alden Ehrenreich, u.a. STOKER, RUNNING WILD) kann es gar nicht erwarten, endlich die High School in der kleinen Südstaatenstadt Gatlin zu beenden und zu verschwinden. Am besten so weit weg wie nur irgend möglich.

Lena Duchannes (Alice Englert, GINGER & ROSA) jedoch, die erst vor wenigen Tagen zu ihrem Onkel Macon Ravenwood (Jeremy Irons, u.a. DAS GEISTERHAUS, ELISABETH I), der sich seit über 20 Jahren nicht mehr aus dem Haus gewagt hat, gezogen ist, will nur eines: Endlich irgendwo dazugehören.

Doch das wird nicht leicht zu bewerkstelligen sein. Zum einen passt ihre Kleidung so gar nicht zu der angesagten Gruppe rund um Savannah Snow (Tiffany Boone, u.a. HAMILTON) und Emily Asher (Zoey Deutch, TV-Serie NAVY CIS) und zum anderen ist sie wunderschön – was Neid schürt.

Und noch etwas gestaltet die Sache schwierig. Ein furchtbarer Fluch lastet auf Lenas Familie, was sie nach außen hin für viele etwas merkwürdig erscheinen lässt: Es ist ein Fluch, der vor 150 Jahren zu Zeiten des Amerikanischen Bürgerkrieges seinen Anfang fand: Sie ist eine Caster und entstammt somit einer Familie von Hexen. Und an ihrem sechzehnten Geburtstag soll sie berufen werden, bzw. wird sich entscheiden, ob Lena eine helle oder eine dunkle Hexe wird…

Doch davon weiß Ethan nichts oder besser, er kann es nur erahnen. Und er will nicht glauben, dass ausgerechnet Lena jenes Mädchen ist, das seit Monaten in seinem „realen“ Albtraum auftaucht und dem er nun in dem kleinen Städtchen leibhaftig begegnet. Stehenden Fußes verliebt er sich in das Mädchen mit dem schwarzen Haar und den grünen, stechenden Augen.

Als für die beiden dann endlich alles gut zu werden scheint, finden sie ein verfluchtes Medaillon, das voller schmerzhafter Erinnerungen seiner Vorbesitzerin steckt. Und sollte Lena auf die dunkle Seite berufen werden, so wird sie Ethan verachten und die Liebe der beiden für immer verloren sein.

Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, in dem die beiden versuchen, den unheimlichen Fluch zu brechen…


Studio / Verleih / Bild- und Textnachweis: Warner Bros., Concorde Film, stefanieemmy.blogspot.de, [Frank Blessin]

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