CLOUD ATLAS Special

Cloud Atlas
Foto: X Verleih
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Bereits die Entstehungsgeschichte des Films ist schon ein Abenteuer für sich.

CLOUD ATLAS, das Special

Für CLOUD ATLAS haben die Macher des Films ganz neue Wege beschritten, um ein Projekt dieser Größenordnung realisieren zu können. Die folgenden Fakten liefern einen Eindruck von der Einzigartigkeit des Action-Epos und zeigen, wie viel Energie alle Beteiligten in dieses Projekt investiert haben:

Natalie Portman war der Ausgangspunkt für die Verfilmung von CLOUD ATLAS

Die Buchvorlage zu CLOUD ATLAS entdeckte Lana Wachowski, als sie darauf aufmerksam wurde, wie Natalie Portman das Buch während der Drehpausen von „V for Vendetta“ las. Lana war sofort begeistert und ein Jahr später schrieben die Wachowski-Geschwister eine erste Fassung des Drehbuchs. Zusammen mit Tom Tykwer, mit dem sie seit Jahren eng befreundet sind, entstand das vollständige Skript, bei dem David Mitchell, der Autor der Romanvorlage, ihnen beratend zur Seite stand.

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CLOUD ATLAS – Made in Germany

Internationale Weltklasse-Schauspieler in einem bildgewaltigen Multimillionen-Blockbuster mit herausragenden Effekten – das kann nur ein Film aus Hollywood sein. Falsch! Denn CLOUD ATLAS ist ein 100% deutscher Film, für den sich Filmkünstler aus aller Welt zusammen getan haben und in Deutschland die besten Bedingungen gefunden haben, um dieses Mammut-Projekt zu stemmen. Federführend waren dabei die X Filme Creative Pool GmbH aus Berlin zusammen mit der eigens für den Film gegründeten Cloud Atlas Production GmbH & Anarchos Productions.

Ein Film, drei Regisseure und zwei Crews

Mit CLOUD ATLAS kamen wie gesagt gleich drei Regisseure zusammen, die von dem Projekt gleichermaßen begeistert waren. Somit ist CLOUD ATLAS einer der wenigen Filme, an dessen Realisierung mehrere Regisseure zu gleichen Anteilen beteiligt waren. Der gesamte Film wurde dabei parallel von zwei unabhängigen Film-Crews gedreht. Während des Drehs arbeiteten beide Teams räumlich voneinander getrennt und nur die Schauspieler wechselten zwischen den Crews. Trotzdem ist CLOUD ATLAS für alle beteiligten ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem in jahrelanger Planung und Vorbereitung vom Drehbuch bis zur Inszenierung alle Einzelheiten des Films gemeinsam entwickelt wurden.

Vom Buch zum Film

CLOUD ATLAS Autor David Mitchell erzählt jede der sechs Geschichten nacheinander, wobei nach einem dramaturgischen Höhepunkt in der Mitte jeder Geschichte nach der Hälfte abgebrochen wird und schließlich eine nach der anderen bis zum Ende aufgelöst wird.

Für die Adaption des Romans in ein Filmdrehbuch mieteten sich Tom Tykwer und die Wachowskis ein Haus in Costa Rica, um diese sechs Einzelgeschichten des Buches in einen stimmigen Film zu verwandeln. Dafür schrieben sie Szene für Szene des Buches auf kleine Pappkarten, die sie so lange neu anordneten, bis sie mit dem Ergebnis zufrieden waren. So entwickelte sich aus der Struktur der Buchvorlage nach und nach das fertige Filmdrehbuch. David Mitchell zeigt sich beeindruckt vom Ergebnis: „Ich freue mich darüber und bin in gewisser Weise auch neidisch, wie die Filmemacher mein Buch so zerlegt und wieder zusammengesetzt haben, damit sie die Stärken ihres Mediums ausschöpfen konnten. Es ist eine großartige Arbeit und Leistung. Ich bin absolut hingerissen.“

Extreme Herausforderung für die Darsteller

Alle Mitglieder des Casts von CLOUD ATLAS übernahmen gleich mehrere Rollen, manchmal sogar bis zu sechs – von Hauptrollen bis hin zu kleineren Nebenfiguren, die jeweils in unterschiedlichen Epochen angesiedelt sind und sich teilweise sogar über die Grenzen von Geschlecht und Ethnie hinwegsetzen.

Halle Berry porträtiert beispielweise in einer ihrer Rollen Jocasta Ayrs, eine deutsche Jüdin, die in den 1930er Jahren mit ihrem Mann in Schottland lebt. Tom Hanks taucht in sechs unterschiedlichen Rollen auf und entwickelt sich von einem gierigen Arzt zum Retter der Menschheit. Besonders begeistert von seinen Rollen war Hugh Grant: „Natürlich faszinierte mich die Geschichte, die brillant ist, aber ich hätte diesen Film auch schon gemacht, nur um die Möglichkeit zu haben, den Häuptling eines Kannibalenstamms spielen zu können, der raubt, plündert und anderen die Kehle aufschlitzt. In Sinn und Sinnlichkeit gab es nicht viele Gelegenheiten, anderen die Kehle aufzuschlitzen.“

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Ein gebrochener Fuß ließ Halle Berry um ihren Job bangen

Nach zwei Tagen am Set brach sich Halle Berry ihren Fuß: „Ich dachte meine Rolle wird neu besetzt. Ich saß in meinem Bett und hielt meinen Fuß in die Luft, als ich zu Tom, Andy und Lana gerufen wurde. Ich dachte jetzt bekomme ich mein Kündigungsschreiben und werde ersetzt. Es sind einfach zu viele Leute in dieses riesige Filmprojekt involviert und so viele Terminpläne müssen eingehalten werden. Aber sie sagten mir, dass sie mich lieben und schon eine Lösung finden, ich bleiben kann und mein Unfall nur ein weiteres, kleines Problem auf einem langen steinigen Weg ist.“

CLOUD ATLAS der Film zur Musik

Tom Tykwer ist einer von wenigen Regisseuren, die die Musik zu ihren Filmen mit komponieren.

Während der Soundtrack sonst in der Regel nach den Dreharbeiten und dem Filmschnitt kreiert wird, bevorzugt es Tykwer, bereits weit vor den Dreharbeiten damit zu beginnen. Im Fall von CLOUD ATLAS war er zwei Monate vor Drehbeginn bereits mit der Aufnahme der Musik fertig, die er mit Johnny Klimek und Reinhold Heil, seinen ständigen musikalischen Mitarbeitern bei fast allen seiner Filme, geschrieben hatte.

Tom Hanks erinnert sich an die Anfänge des Produktionsprozesses: „Das Erste, was sie machten, als wir alle gemeinsam das Drehbuch lasen, war, uns Schauspielern die Musik vorzuspielen und uns Skizzen zu zeigen, damit wir sehen konnten, wohin uns dieses Abenteuer führen würde. Das alles war Teil einer bis ins letzte Detail realisierten filmischen Vision, die uns vom ersten Moment an gezeigt wurde.“


Studio / Verleih / Bild- und Textnachweis: Verena Schönhofen (PUREonline)

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