DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN

VN:F [1.9.22_1171]
Ihre Filmwertung:
Rating: 9.4/10 (9 votes cast)

Auf den Kinostart des Naturfilms DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN (Originaltitel: Le Renard et l’Enfant) war ich bereits im Vorfeld schon sehr gespannt. Denn mich interessierte nebenher, ob es dem Regisseur Luc Jacquet (u.a. auch DAS GEHEIMNIS DER BÄUME) gelang, an seinen Erfolg, dem grandiosen Epos DIE REISE DER PINGUINE, anzuknüpfen…

DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN

Vorweg – ich wurde nicht enttäuscht! Was nicht nur Kinder über Natur und Tiere, über Freiheit und Grenzerfahrungen hierbei lernen können bzw. welche Werte darin vermittelt werden, ist neben den eindrucksvollen fliegenden Kamerafahrten über eine wunderschöne Landschaft oder Großaufnahmen von scheuen Tieren, nicht nur einen Kinobesuch wert. Und  dabei stellt sich nicht nur einmal dem Zuschauer die Frage: „Wie haben sie das nur gemacht…?“

Kurzum: DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN ist erneut ein Markenzeichen für herausragende Natur-und Tierdokumentationen. Ja, und wer dann gern einmal hinter die Produktions-Geheimnisse schauen möchte, dem sei der Blick auf das Bonus-Material der DVD DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN empfohlen. Es bietet Erstaunliches und verschafft einen kleinen Einblick in den Drehalltag eines Tierfilmers.

DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN, Filmkritik

Wie gesagt – neben tollen Tieraufnahmen werden in DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN fantastische Landschaften der französischen Provence und der italienischen Toscana zu verschiedenen Jahreszeiten gezeigt.

Angesichts dessen verzeiht man schnell die dann doch eher flache Story. Auch die aus meiner Sicht zu großzügig und unglaubhaft wirkenden Zeit-Sprünge in den Handlungsabläufen sollte der Zuschauer entspannt ignorieren. Oder mit anderen Worten: In Frankreiii`sch ticken die Uhren eben nach ihren eigenen Zeit-Angaben.

Deshalb: Ende gut weil Fuchs nicht tod und die grandiosen Aufnahmen lassen nicht nur den Film in guter Erinnerung behalten, sondern vielleicht sogar die Urlaubsplanung des  kommenden Jahres überdenken. Denn neben einer interessanten und ansehenswerten Kultur haben Länder wie Frankreich oder Italien auch eine begeisternde und vielseitige Natur zu bieten.

Fazit: Zumindes ein filmischer Augenschmaus und damit zählt DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN für mich zu den Top-Kino-Favoriten des Jahres 2007.

DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN, Filminhalt

Die elfjährige Lila lebt mit ihren Eltern auf einem abgelegenen Bauernhof auf dem Lande. An einem Tag im Spätsommer begegnet sie zufällig einem jagenden Fuchs. Fasziniert folgt sie dem scheuen Tier und träumt davon, mit ihm durch die Welt zu streifen.

Doch erst Monate später kommt es zur zweiten Begegnung. Der Fuchs entpuppt sich als Füchsin mit Jungen. Mit viel Behutsamkeit und einigen Tricks gewinnt Lila nach und nach das Vertrauen des Tieres. Fortan scheint auf vielen für Lila nicht ungefährlichen Streifzügen durch die Natur zwischen ihr und der Füchsin, die sie liebevoll “Titou” nennt, eine wunderbare Freundschaft zu wachsen. Doch als Lila das Tier mit nach Hause nimmt, überschreitet sie die Grenze …

DER FUCHS und die Autofahrer

Abschließend noch mein persönlicher Appell an uns Autofahrer, der besonders für die Frühjahrs-und Herbsttage zutrifft: Nicht nur das „niedliche“ Füchslein, sondern jedes Tier sollte zu mehr Vorsicht im Straßenverkehr mahnen!

Denn wie heißt es so schön: „Ich bremse auch für Tiere“ ! Bitte!!


Studio / Verleih / Bild-und Textnachweis: Kinowelt

DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN , 9.4 out of 10 based on 9 ratings

2 Trackbacks & Pingbacks

  1. s43.de
  2. DER FUCHS UND DAS MÄDCHEN | Filmkritik

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*