INSIDIOUS

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In den USA zählt der Schocker INSIDIOUS mit einem Einspielergebnis von mehr als 50 Millionen Dollar bereits zu den großen Gewinnern der Frühjahrssaison und dem profitabelsten Film 2011.

Den Film als ein unvergessliches, intensives Kinoerlebnis zu bezeichnen, halte ich dennoch für gnadenlos übertrieben (siehe Filmkritik).

INSIDIOUS

Mit SAW schrieben die Schöpfer von INSIDIOUS, der Regisseur James Wan und der Drehbuchautor Leigh Whannell Filmgeschichte.

In der Tradition von solchen zeitlosen Klassikern wie BIS DAS BLUT GEFRIERT, DER EXORZIST oder POLTERGEIST bringen sie nun erneut einen Gruselfilm in die Kinos, der aber in erster Linie nicht mit Blutorgien, sondern mit unheilvoller Stimmung, klassischen Schocks und einer überraschenden Story zu beeindrucken versucht.

Für die Produktion zeichnen Oren Peli und Jason Blum verantwortlich, die mit dem Franchise PARANORMAL ACTIVITY einen großen Überraschungserfolg landeten.

INSIDIOUS, Filminhalt

Neues Haus, neues Glück: Für den Lehrer Josh Lambert (PATRICK WILSON, u.a. PASSANGERS, UMSTÄNDLICH VERLIEBT), seine Frau Renai (ROSE BYRNE, u.a. TROJA X-MAN) und ihre drei Kinder geht ein lange gehegter Wunschtraum in Erfüllung.

Die Freude währt indes nur kurz: Schnell wird der Familie bewusst, dass ihr neues Heim von düsteren Geistern heimgesucht wird. Nach einem mysteriösen Unfall fällt ihr Sohn Dalton (TY SIMPKINS, u.a. KRIEG DER WELTEN) in ein Koma, das selbst die besten Ärzte vor ein Rätsel stellt.

Durch einen erneuten Umzug wollen die Lamberts ihren Sohn retten und dem unablässigen Terror entfliehen. Doch dann müssen sie feststellen, dass es nicht das Haus war, auf das die Dämonen es abgesehen haben…

INSIDIOUS, Filmkritik

Mit etwas gutem Willen kann man INSIDIOUS als eine Homage an die Klassiker des Horrorfilms der späten 70er betrachten. Man könnte aber auch sagen, dass inhaltlich einfach gnadenlos davon kopiert wurde und dem Macher der berühmt-berüchtigten SAW-Reihe nicht viel Neues eingefallen ist.

Dass völlig auf Horror-Hokuspokus verzichtet wurde und der Film ohne übertriebene Gewalt a la derben Backwood-Slasher-Reihen wie WRONG TURN auskommt ist erwähnenswert, aber leider nicht das Zünglein an der Waage.

Obwohl und wie gesagt nur die guten, alten Schockeffekte zum Einsatz kommen, die den Zuschauer ab und zu im Kinosessel verschwinden lassen, wurde ich das Gefühl nicht los – alles schon einmal gesehen zu haben.

Kurz und nicht wirklich gut: Für Horror-Green-Hörner beinhaltet INSIDIOUS durchaus Adrenalin-Stress, für Hartgesottene des Genres bleibt der Film ein lockerer, blutfreier Nerventest.


Studio / Verleih / Bild- und Textnachweis: Filmdistrict, Haunted Movies, CENTRAL FILM, pure-online.de

INSIDIOUS, 7.1 out of 10 based on 7 ratings

1 Kommentar zu INSIDIOUS

  1. Ein wirklich schwacher Poltergeist Abklatsch mit extrem dümmlichen Szenen. Dieser Film gehört in die Tonne gekloppt. Allerdings ist es wirklich verwunderlich das das Publikum bei diesem Schwachsinn Herzrasen bekommt.
    Endfazit: Der mießeste Poltergeistabklatsch aller Zeiten.

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