PARANORMAL ACTIVITY 3

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Woher kam das Böse? Warum erwählte der Dämon ausgerechnet die Schwestern Katie und Kristi? Welches dunkle Geheimnis verbirgt sich dahinter?

PARANORMAL ACTIVITY 3

In PARANORMAL ACTIVITY 3 gibt es endlich Antworten auf die Geschichte aus Teil 1 und 2…!

Mit einem weltweitem Einspiel von mehr als 360 Millionen Dollar, bei Produktionskosten von gerade mal ca. drei Millionen Dollar, gehört das Franchise in Found Footage-Technik zu den erfolgreichsten Filmreihen der Filmgeschichte und bereits 2012 wird PARANORMAL ACTIVITY 4 in die Kinos kommen.

Found Footage

Die Verwendung von Archivaufnahmen oder bewegten Leinwandcollagen (Found Footage) aus anderen Zusammenhängen für das eigentliche Projekt, gibt es fast so lange wie es Spielfilme gibt.

Eines der ersten Kinobeispiele des Found Footage bei Horrorfilmen ist der italienische Film CANNIBAL HOLOCAUST aus dem Jahre 1980. CANNIBAL HOLOCAUST legte so zu sagen den Grundstein für ein neues Film-Genre. Zu wahrem Leinwandruhm gelangte diese Art von Grusel aber erst mit dem BLAIR WITCH PROJECT (1999), einem Horror-Mystery-Werk, das weltweit knapp 250 Millionen Dollar einspielte und einer ganzen Serie von Found Footage-Schockern den Weg bereitete.

Filme wie PARANORMAL ACITVITY (2007), CLOVERFIELD (2008), QUARANTÄNE (2008) oder – als jüngstes Beispiel – TROLLHUNTER (2010) bzw. APOLLO 18 (2011) brachten den endgültigen Durchbruch und sind Belege für den großen Erfolg dieser speziellen Machart.

Dennoch und genau genommen ist der Begriff Found Footage natürlich etwas irreführend, denn das tatsächliche Material, was der Zuschauer auf der Leinwand zu sehen bekommt, ist im eigentlichen Sinne nicht „auf-gefunden“. Dem Kinobesucher wird aber durch den dokumentarischen Stil suggeriert, an echten Ereignissen teilzuhaben.

Verwackelte, unscharfe oder weiterlaufende Aufnahmen, dazu subjektive Blickwinkel der Protagonisten, die selbst die Kamera zu führen scheinen, sind visuelle Merkmale des Genres. Das Gruselprinzip liegt in der Kombination übernatürlichen Horrors mit der „Echtheit“ von dokumentarischen Bildern.

PARANORMAL ACTIVITY 3, Filmkritik

Nach den ersten beiden Teilen könnte man denken, dass die Qualität der PARANORMAL ACTIVITY-Reihe abnimmt, doch der dritte Film beweist das Gegenteil.

Bemerkt man zum Beispiel in den SAW-Teilen unendliche Verstrickungen und Handlungsfehler, beweist PARANORMAL ACTIVITY 3 wie komplex und durchdacht eine Horrorreihe sein kann…

PARANORMAL ACTIVITY 3, Filminhalt

Um dem Ursprung des Bösen auf die Spur zu kommen, sichtet Kristi Filmmaterial aus ihrer Kindheit. Schnell wird klar, dass ihre Kindheit normal und glücklich verlief, bis Katie ihre Schwester in ein verhängnisvolles Ritual verstrickt.

Was nur als ein alberner Kinderstreich gedacht ist, wird die Zukunft der beiden auf schreckliche Weise verändern. Schon bald mehren sich unerklärliche Vorgänge, die einen Schatten auf ihre einst unbeschwerte Kindheit werfen. Angelockt von den Kindern, beginnt der Dämon sein teuflisches und undurchsichtiges Spiel.

Noch ahnen Katie und Kristi aber nicht, was sie wirklich ausgelöst haben…


Studio / Verleih / Bild-und Textnachweis: Paramount Pictures Germany, Dennis Schoppmeyer

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