WILLKOMMEN IM SÜDEN

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Wem das hier seltsam bekannt vorkommt – der liegt / liest vollkommen richtig!

WILLKOMMEN IM SÜDEN

Die Komödie WILLKOMMEN IM SÜDEN (Originaltitel: Benvenuti al Sudist) ist das Remake des französischen Megaerfolges WILLKOMMEN BEI DEN SCH’TIS.

Tja, was bei den Franzosen vollkommen recht gewesen, (er)scheint bei den Italienern aber dann doch etwas zu billig. Und wer da denkt es könnte nicht (noch) schlimmer kommen, der irrt auf ganzer Linie: Es wird bereits an einer amerikanischen Variante gearbeitet, die mit Will Smith in der Hauptrolle uns erheitern soll.

Oh my Good bzw. mein Résumé: WILLKOMMEN IM SÜDEN ist so überflüssig – wie eine Badehose am Nordpol…

WILLKOMMEN IM SÜDEN

Ungeachtet meiner Meinung zu WILLKOMMEN IM SÜDEN landete die Komödie 2010 einen Mega-Hit, der alle Film-Erfolgs-Rekorde in Bella Italia brach.

Der Film begeisterte über 4,9 Mio. Zuschauer und spielte in kürzester Zeit fast € 30 Mio. Euro ein. Somit ist WILLKOMMEN IM SÜDEN einer der erfolgreichsten, italienischen Filme überhaupt. Nur Benignis Oscar gekröntes Werk DAS LEBEN IST SCHÖN konnte bisher einen derartigen Hype bei den Kinobesuchern verzeichnen.

WILLKOMMEN IM SÜDEN, Besetzung

Regisseur Luca Miniero, der nach dem überwältigenden Ergebnis bereits an einer Fortsetzung arbeitet, konnte für WILLKOMMEN IM SÜDEN die Komödienstars Claudio Bisio (demnächst in FEMMINE CONTRO MASCHI) und Alessandro Siani gewinnen.

An der Seite der Starschauspielerin Angela Finocchiaro (MEIN BRUDER DAS EINZELKIND) spielt Valentina Lodovini, die durch  Marc Rothemunds Komödie PORNORAMA bekannt wurde. Die deutsche Stimme des Postbeamten Alberto spricht mit einem eigens für den Film erlernten Akzent Rick Kavanian.

Dany Boon (NICHTS ZU VERZOLLEN), Hauptdarsteller und Regisseur von WILLKOMMEN BEI DEN SCH’TIS, hat in diesem italienischsten aller Remakes einen Cameo-Auftritt.

WILLKOMMEN IM SÜDEN, Filminhalt

Alberto (Claudio Bisido) reicht’s!

Er hat die Nase voll von seinem kleinen Postamt in der norditalienischen Provinz. Angetrieben von seiner Frau (Angela Finocchiro) bemüht er sich um eine Versetzung ins pulsierende Mailand.

Um seine Chancen zu erhöhen, begeht er einen folgenschweren Fehler: Er gibt vor, behindert zu sein. Der Schwindel fliegt auf und Alberto wird prompt strafversetzt nach Süditalien.

Der gelebte Albtraum für jeden Norditaliener!

Allein und voller böser Vorahnungen macht er sich auf den Weg ins Land der Tagediebe und Mafiosi, bei denen sich der Müll auf den Straßen türmt und deren Italienisch kein Mensch versteht. Doch statt einem bösen Erwachen entdeckt Alberto einen malerischen Ort voller liebenswerter Menschen, unwiderstehlichem Essen, herzlicher Kollegen und den einen wahren Freund, den jeder Mensch im Leben braucht: den Briefträger Mattia (Alessandro Siani), dem er hilft, das Herz der schönen Maria (Valentina Lodovini) zurück zu erobern.

Doch jetzt hat Alberto ein ganz anderes Problem: Wie soll er seiner Familie und seinen Freunden beibringen, dass er sich in seinem südlichen Exil pudelwohl fühlt.

Als seine Ehefrau beschließt, ihn in seinem vermeintlichen Elend zu besuchen, nimmt nicht nur seine Ehe eine unerwartete Wendung…


Studio / Verleih / Bild-und Textnachweis: Constantin Film

WILLKOMMEN IM SÜDEN, 5.7 out of 10 based on 3 ratings

3 Kommentare zu WILLKOMMEN IM SÜDEN

  1. Finde ich auch nicht wirklich witzig!! Das Remake hat vielleicht in seinem Ursprungsland eine gewisse Daseinsberechtigung, aber nicht in Deutschland und wohl erst recht nicht in Frankreich. „Willkommen im Süden“ wird immer mit den „Sch’tis“ verglichen werden und ein Plagiat ist eben kein Original :)!

    Miriam

  2. Ich persönlich finde es einfach nur billig !!!
    Das ist eine verdammt schlechte nachmache von „bienvenue chez les ch’tis“ ! Als wären die iltalierner zu schlecht um selber flime zu machen :( !!! Außerdem ist es gar nicht mehr lustig, wenn man die gleiche idee schon mal gesehen hat :( EINFACH Nur blöd !!

  3. Es ist schon fragwürdig, ob man bei einer absoluten 1-zu-1-Kopie von Remake sprechen darf! Stattdessen sollte man von Profitgier und Kreativlosigkeit der Produzenten sprechen. Aber wir bekommen ja gerade auf anderen Felder der Gesellschaft auf ernüchternde Weise vorgeführt, dass geistiges Eigentum auch mal zweitverwertet werden kann…

    Bleibt nur zu hoffen, dass wenigstens die deutschen Kinobesucher durch Boykott diese üble Masche bestrafen! Andernfalls sehen wir uns dann bald vielleicht das Remake vom Remake an. „Willkommen im Osten“

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