DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ

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Das 3D-Fantasy-Abenteuer DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ erzählt die Vorgeschichte der beliebten Figur des Oscar Diggs‘ aus Lyman Frank Baums Erzählungen „Der Zauberer von Oz“.

Bereits 1900 erschien das bekannte und beliebte Kinderbuch des US-amerikanischen Schriftstellers Lyman Frank Baum, versehen mit zahlreichen Illustrationen von William Wallace Denslow, unter dem Originaltitel „The Wonderful Wizard of Oz“. Auf Grund des großen Erfolges bei den amerikanischen Kindern und der Einnahme eines ähnlichen Stellenwerts wie die europäischen Märchen von „Hänsel und Gretel“ oder „Rotkäppchen“, schrieben Baum und andere Autoren zahlreiche Fortsetzungen. Die erste deutsche Übersetzung erfolgte 1940 in der Schweiz.

DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ

Inszeniert wurde der Film vom US-amerikanischen Regisseur Sam Raimi (SPIDERMAN-Trilogie, THE GIFT – DIE DUNKLE GABE), der als Filmemacher und Produzent mehrfach bewiesen hat, dass er nicht nur ein Gespür fürs Fantastische und Visuelle hat, sondern auch ein Händchen für glaubhafte Charaktere und spektakuläre Action hat. DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ, so Raimi, „ist eine Verbeugung vor dem großartigen Filmklassiker, den alle so lieben, erzählt aber auch gleichzeitig eine ganz eigene fantastische Geschichte und hat einen ganz besonderen Humor.“

Für das Produktionsdesign zeichnete der zweifache Oscar-Gewinner Robert Stromberg verantwortlich, der -unter anderem- die atemberaubenden Welten in AVATAR – AUFBRUCH NACH PANDORA und Tim Burtons ALICE IM WUNDERLAND entworfen hat. Mit James Franco (Oscar-Nominierung für 127 HOURS) konnte zudem für die Hauptrolle einer der vielseitigsten Schauspieler seiner Generation für die Hauptrolle verpflichtet werden.

DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ, Besetzung

Die drei wunderschönen und mysteriösen Hexen werden von Mila Kunis (Golden Globe-Nominierung für BLACK SWAN), Rachel Weisz (Oscar als Beste Nebendarstellerin für DER EWIGE GÄRTNER) und Michelle Williams (Golden Globe als Beste Darstellerin für MY WEEK WITH MARILYN) verkörpert, in einer weiteren Rolle ist Zach Braff (GARDEN STATE) zu sehen.

DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ, Soundtrack

Die mehrfache GRAMMY-Gewinnerin Mariah Carey hat für den Film DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ  den Song „Almost Home“ aufgenommen. „Neben Danny Elfman tollem Soundtrack passt die Botschaft von „Almost Home“ wunderbar zum Film“, so Mariah Carey über den Song, den sie für die DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ als Co-Autorin und Co-Produzentin entwickelt hat. „Es ist ein feel-good Titel, der das Gefühl beschreibt, nach Hause zu kommen und bei den Menschen zu sein, die wir lieben.“

Mariah Carey ist die meistverkaufte Künstlerin aller Zeiten mit mehr als 200 Millionen verkauften Alben und 18 Billboard Nummer eins Singles (davon sind 17 Eigenkompositionen). Für ihren Stimmumfang von fünf Oktaven bekannt, hat Carey durch ihr produktives Arbeiten die moderne Popwelt geprägt wie keine andere.

DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ, Bilder

DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ, Filminhalt

Oscar Diggs (James Franco) ist ein kleiner Zirkusmagier mit fragwürdiger Moral. Als er sich eines Tages in der fantastischen Welt von Oz wiederfindet, denkt er, einen Volltreffer gelandet zu haben: Ruhm und Reichtum scheinen greifbar nah – zumindest bis er den drei Hexen Theodora (Mila Kunis), Evanora (Rachel Weiz) und Glinda (Michelle Williams) begegnet.

Die sind nämlich überhaupt nicht davon überzeugt, dass er der große Zauberer ist, für den ihn alle halten. Widerstrebend wird Oscar in die Schwierigkeiten von Oz und seinen Bewohnern hineingezogen und muss herausfinden, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört, bevor es zu spät ist.

Mit Illusionen, Einfallsreichtum und auch ein bisschen echter Zauberei schafft es Oscar schließlich, nicht nur zum großen und mächtigen Zauberer von Oz zu werden, sondern auch zu einem besseren Menschen…


Studio / Verleih / Bild – und Textnachweis: Walt Disney Pictures Germany

DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ, 6.1 out of 10 based on 45 ratings

3 Kommentare zu DIE FANTASTISCHE WELT VON OZ

  1. Also wir waren in dem Film. Er war sehr gut. Allerdings muss das dieser film ab 6 ist finde ich etwas heftig 12 jahre wäre in ordnung

  2. Ich war mit einem Sechs- und einem Zwölfjährigen in diesem Film. Jedem der das kindliche Gemüt nicht schädigen will, sei von diesem Film abgeraten. Ich habe mich sehr über die FSK Freigabe geärgert.

  3. Der Film erzählt nicht, er haut einem die Effekte um die Ohren und das mit einer ohrenbetäubenden Lautstärke und in einer nicht nur Kinder erschreckenden Art.

    Das Oz-Universum wird von Raimi zum niedlichen Tanz der Teufel Verschnitt, in dem er sogar seine altbekannte Hexe in fast der Original-Maske wiederaufleben lässt (Szene, in der die Hexe Evanora häßlich wird). Im Grunde verdirbt Raimi die ganze Welt von Oz für all die Kinder, welche entweder den alten Film kennen oder die Bücher von Lyman Frank Baum (Original) oder Alexander Wolkov (russische Nach- und Neudichtung) gelesen haben. Der Charakter des (Hochstapler-)Zauberers Oscar ‚Oz‘ Diggs erscheint ohne Tiefe und sein ewig grinsender Gesichtsausdruck erfährt eben nur im Ausmaß des Grinsens eine Steigerung.

    Vom Bühnenbild, den Kostümen, der Austattung und den Animationen her ist alles ohne Zweifel hervorragend umgesetzt und perfekt gemacht (wahrscheinlich ist dieser eine Aspekt des Films die Ursache für die Vergabe des Prädikats „besonders wertvoll“ durch die Deutsche Film- und Medienbewertung). Die Erzählung der – ja wo ist sie denn – Geschichte geht jedoch in all dem Brimborium, schnellen Schnitten und lauten Gedröhne des Soundtracks völlig unter.

    Ist das wirklich ein Märchen ? Ist das wirklich ein Kinderfilm ? Ab 6 ? Kann man sich hierzu eine Dorothy nebst Toto, einen arglosen Scheuch, einen Blechmann und feigen Löwen vorstellen ? Ohne zu Raimi-Monstern zu werden ? Die nicht zu allem und allen einen dummen, zynischen oder ironischen (angeblich lustig-lockeren) Spruch auf den Lippen haben ? Wo des Kindes Augen strahlen und es in die ‚Welt von Oz‘ eintauchen kann – mittels seiner eigenen Phantasie, ohne jedes Detail vorgesetzt zu bekommen und ohne ständig erschrecken zu müssen ? Wo es am Ende etwas mitnimmt aus dem Film und vielleicht sogar ins Leben was über „boah war das geil“ hinausgeht ?

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