SCHOSSGEBETE

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Als radikal offen, selbstbewusst und voller grimmigem Humor möchte die Komödie SCHOSSGEBETE, nach dem gleichnamigen Bestseller von Charlotte Roche, verstanden werden.

SCHOSSGEBETE, Kinostart

Ob der Film jedoch halten kann,was die großmundige Vorabbewerbung verspricht oder ob die SCHOSSGEBETE ähnlich von der Kritik in der Luft zerissen werden wie die Verfilmung der FEUCHTGEBIETE, erfahren wir spätestens ab dem 18. September 2014 – dem Kinostarttermin.

SCHOSSGEBETE, Besetzung

Foto: Constantin Film
Foto: Constantin Film

Für Verfilmung der Themen: Sex zu dritt, Gemüseschnippeln und ein paar Stunden Therapie oder halt die zweite schlüpfrig-erotische Erfolgsgeschichte von Charlotte Roche, standen Lavinia Wilson (LULU & JIMI) als Protagonistin „Elizabeth Kiehl“ und Jürgen Vogel (GNADE, MÄNNERSACHE) als ihr Ehemann Georg vor der Kamera. In der Rolle der Therapeutin ist Juliane Köhler (KLIMAWECHSEL) zu sehen.

Produzent und Geschäftsführer der Constantin Film Produktion Oliver Berben, der sich bereits Ende 2011 die Verfilmungsrechte des Bestsellers gesichert hatte, schrieb den Script zum Film und zeichnet gemeinsam mit Martin Moszkowicz, Vorstand Film & Fernsehen der Constantin Film, für die Produktion verantwortlich.

SCHOSSGEBETE, Filminhalt

Foto: Constantin Film
Foto: Constantin Film

SCHOSSGEBETE erzählt die Geschichte von Elizabeth Kiehl: Kindererziehung, Biokost und Therapie gehören ebenso zu ihrem Alltag wie gemeinsame Bordellbesuche mit ihrem Mann.

Die junge Frau Anfang 30 ist hochneurotisch, sorgt sich unentwegt und hat Angst vor allem – außer beim Sex … deshalb ist der auch so wichtig. Sie will nicht nur perfekte Mutter sein, sondern auch perfekte Ehefrau und Liebhaberin…

Leseprobe SCHOSSGEBETE

Wie immer vor dem Sex haben wir beide Heizdecken im Bett eine halbe Stunde vorher angemacht. Mein Mann hat ganz hochwertige Heizdecken gekauft, die reichen auf beiden Seiten vom Scheitel bis zur Sohle. Für mich muss man da etwas mehr investieren. Ich habe wahnsinnige Angst, dass so ein Ding anfängt zu glühen und ich nach dem Einschlafen bei lebendigem Leibe verbrenne oder am Rauch ersticke. Unsere Heizdecken schalten sich angeblich nach einer Stunde automatisch ab.

Wir legen uns in das vierzig Grad warme Bett nebeneinander hin und starren an die Decke. Der Körper entspannt sich in der Wärme. Ich fange da schon an, tief zu atmen, und grinse in mich rein, in erregter Vorfreude.

Dann drehe ich mich um und küsse ihn, meine Hand fährt sofort in seine XXL-Yogahose. Kein Reißverschluss oder so, wo sich Haare oder Vorhaut verfangen könnten. Erst fasse ich seinen Schwanz nicht an, sondern rutsche weiter in die Hose zu den Eiern. Die halte ich wie einen Beutel voll Gold und wiege sie leicht in der Hand. Ab hier betrüge ich meine männerhassende Mutter. Die hat versucht mir beizubringen, dass Sex etwas Schlechtes ist. Hat bei mir aber nicht gewirkt…[ ]

FEUCHTGEBIETE

Im August 2013 kam unter der Regie von David Wnendt sowie den Protagonisten Carla Juri, Christoph Letkowski, Marlen Kruse, Meret Becker, Axel Milberg und Peri Baumeister bereits Charlotte Roches Debütwerk in die Kinos.


Studio / Verleih / Bild- und Textnachweis: Constantin Film, bild.de, [Piper Verlag]

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