QUELLEN DES LEBENS

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Ein Film von Oskar Roehler.

QUELLEN DES LEBENS

Das Drama QUELLEN DES LEBENS beinhaltet die Geschichte von Erich Freytag, einem Heimkehrer aus der Kriegsgefangenschaft des Zweiten Weltkrieges. Und mit ihm und den Generationen seiner Kinder und Enkel erleben wir die echten Meilensteine aus der Entstehung der Bundesrepublik Deutschland.

Oskar Roehler

Der 1959 geborene deutscher Filmregisseur, Journalist und Autor ist der Sohn der Schriftstellerin Gisela Elsner und des Schriftstellers Klaus Roehler. Zu seinem bislang erfolgreichsten Filmen zählt unbetritten das Drama DIE UNBERÜHRBARE (2000), mit Hannelore Elsner in der Hauptrolle, das die letzten Jahre im Leben seiner Mutter beschreibt.

Hauptsächlich für Aufsehen sorgte indes der Film JUD SÜSS – FILM OHNE GEWISSEN (siehe auch die Filmkritik), in dem Roehler die Entstehung des antisemitischen Propagandafilms JUD SÜSS thematisiert.

QUELLEN DES LEBENS, Besetzung

In einer der tragenden Hauptrollen des Films ist Moritz Bleibtreu (RUSSENDISKO, GOETHE!) zu sehen. Die weiteren Rollen in QUELLEN DES LEBENS wurden mit den deutschen Filmstars Jürgen Vogel (GNADE), Meret Becker (BOXHAGENER PLATZ, KOKOWÄÄH 2) und dem Jungschauspieler Kostja Ullmann (GROUPIES BLEIBEN NCHT ZUM FRÜHSTÜCK) besetzt, der mit dem TV-Film DAS WUNDER VON BERLIN erstmalig einen breiteren Bekanntheitsgrad erreichte.

QUELLEN DES LEBENS, Bilder

QUELLEN DES LEBENS, Filminhalt

Deutschland 1949: Erich Freytag (Jürgen Vogel) fühlt sich fremd nach seiner Rückkehr in die noch junge Bundesrepublik. Schlimmer noch, er erkennt seine Heimat im Grunde nicht wieder, die sich zudem kaum um die ehemaligen Kriegshelden zu scheren scheint.

Doch bald wird auch Erich ein Teil des deutschen Nachkriegswirtschaftswunders. Er findet Arbeit in der von seiner Frau (Meret Becker) neugegründeten Gartenzwergfabrik. Aber die Idylle hält nicht lange, denn diese hat eine Geliebte und sein Sohn Klaus (Moritz Bleibtreu) teilt nicht die Interessen des Vaters, er möchte lieber Dichter werden.

Inzwischen erwachsen verliebt sich Klaus in Gisela Ellers (Lavinia Wilson), die eigentlich eine viel bessere Autorin ist als er und nach einer ersten, stürmischen Liebesnacht wird jene gleich schwanger. Und auch hier währt das Glück nicht lange, denn als Gisela schließlich große Erfolge feiernt, kümmert sie sich nicht mehr um ihren gemeinsamen kleinen Sohn Robert (Leonard Scheicher).

Jahrzehnte später begegnet Robert dem Nachbarsmädchen Laura Werner (Lisa Smit) wieder. Es ist die Zeit der freien Liebe, doch Erichs Enkel, eigentlich gestählt durch „Gruppe 47“ hat nur Augen für Laura…

Schafft es Robert in diesem Land der Narzissten, Neobourgeoisie und Ex-Nazis ein guter Menschen zu werden und wird diese Liebe halten?


Studio / Verleih / Bild- und Textnachweis: X Verleih, wikipedia

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