RUSSENDISKO

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Wladimir Kaminers inzwischen berühmt-berüchtigte „Russendisko“ als Komödie auf der großen Leinwand.

Wladimir Kaminer

Wladimir Kaminer, 1967 in Moskau geboren, absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk.

Im Anschluss studierte er Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt Kaminer mit seiner Familie in Berlin und veröffentlicht regelmäßig Texte in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Nebenbei organisiert er diverse Veranstaltungen – wie seine mittlerweile auch international bekannt gewordene „Russendisko.

Die daraus entstandene, gleichnamige Erzählsammlung sowie weitere Bücher bzw. die von ihm selbst gelesen Hörbücher, avancierten zu wahren Kassenschlagern und machten Wladimir Kaminer zu einem der gefragtesten Autoren Deutschlands.

RUSSENDISKO, Besetzung

RUSSENDISKO begeisterte Millionen von Leser. Daraus könnte man doch einen Kinofilm machen?!

Gedacht, gesagt,  getan – und so versammelten die Produzenten Christoph Hahnheiser und Arthur Cohn neben dem Regisseur Oliver Ziegenbalg (Drehbuch FRIENSHIP) beim Publikum bekannte und beliebte Protagonisten hinter der Kamera. Dazu gehören Matthias Schweighöfer (ZWEIOHRKÜKEN, KEINOHRHASEN 3), Friedrich Mücke (MAHLER AUF DER COUCH) sowie Christian Friedel aus dem Drama DAS WEISSE BAND.

Auch Jungstars a la Peri Baumeister (DER BAADER MEINHOF KOMPLEX) oder die bisher fantastisch spielende Pheline Roggan (SOUL KITCHEN) durften da genauso wenig fehlen wie der Autor und Sprecher Wladimir Kaminer selbst. Er bekam in RUSSENDISKO allerdings nur eine kleine Gastrolle.

RUSSENDISKO

Berlin direkt nach dem Mauerfall. Berlin auf dem Weg zur Metropole.

Wie eine Punk-Version der drei Musketiere beginnen sich drei Freunde, in der Komödie RUSSENDISKO, durchs Leben zu schlagen. Mit großer Frechheit, viel Humor und einer gehörigen Portion russischer Seele machen sie sich daran, ihre Träume zu verwirklichen und aus jeder noch so verfahrenen Lage das absolut Beste zu machen.

Außerdem wird in einer kleinen Illustrationen, der russischen Animatorin Alla Churikova, dem Zuschauer gezeigt, wie Kaminers Frau Olga (gespielt von Peri Baumeister), die er im Berlin der Nachwendezeit kennenlernte und die von der Insel Sachalin ganz im Osten Russlands stammt, nur mit einem festen Willen und immenser Charakterstärke die eisigen, langen Winter dort überstehen konnte…

RUSSENDISKO, Bilder

RUSSENDISKO, Filminhalt

Die unzertrennlichen, jungen Post-Punk-Taugenichtse Wladimir (Matthias Schweighöfer), Mischa (Friedrich Mücke) und Andrej (Christian Friedel), die im Sommer 1990 die Gunst der Stunde nutzen und nach Deutschland immigrieren, sind bereit, mit nur ein paar Rubeln in der Tasche, die ihnen zudem wie nix durch die Finger rinnen, Ostberlin zu entdecken: Eine Ort, der Anfang der Neunziger vielleicht einer der spannendsten der Welt ist.

Doch auch ihr Reisegepäck ist eher sehr dürftig, denn es besteht aus nicht viel mehr als Musik und ihren Träumen: Andrej hat den Traum vom großen Reichtum, Mischa von einer glanzvollen Karriere als Musiker, nur Wladimir weiß nicht so recht, was er will. Aber er trifft Olga (Peri Baumeister), die schönste Frau, die er jemals gesehen hat…


Studio / Verleih / Bild-und Textnachweis: Paramount Pictures

RUSSENDISKO, 7.0 out of 10 based on 56 ratings

4 Kommentare zu RUSSENDISKO

  1. Ein Gänseblümchen ist aufregender als dieser Film. Die Darsteller sind als Russen genauso glaubwürdig wie ein Toastbrot als Budespräsident. Frei von jeglichem esprit dümpelt der Film mit einer seichten Liebesgeschichte vor sich hin, der man in keiner einzigen Sekunde glauben schenken kann. Einzig der Soundtrack ist wirklich gut. Fazit: Verschwendete Zeit und Geld – schlechter Film !

  2. super – super – superschlecht! an den Haaren herbeigezogenes Starkino ohne Inhalt…Russendisko war einst hip – aber der Zug für den Film ist eh längst abgefahren. Sehr traurige, unglaubwürdige, fade Wiederbelebung. Was einst mal Kult war, ist mit diesem Film einfach nur zur Komerzkacke verkommen! Schweighöfer ist ja ein begabter Schauspieler, aber schade, mit das mit Filmen wie diesem oder seinem eigenen „What a Man“ sein Talent vergeudet wird.

  3. Egal wo ich nach Kritiken gesucht habe fand ich nur schlechte. Wieso? Ich war gestern im Kino und finde den Film nicht schlecht! Er ist kein Brüller, doch verstehe ich einige Kritikpunkte nicht? Wie ist denn bitte ein glaubwürdiger Russe? Klar hätten sie einen schönen russischen Akzent gehabt wäre es noch besser gewesen, aber für mich bringen sie die lustige, offene russische Mentalität sehr gut rüber! Und ich kenne durch den Besuch von russischen Hochzeiten / Feiern meiner Freunde die Mentalität sehr gut. Außerdem finde ich die Liebesgeschichte keines Wegs fade (für unsere Zeit vielleicht nicht vorstellbar aber für früher?). Wem der Film nicht gefällt muss ihn ja nicht ein zweites mal schauen, mir persönlich gefällt er gut :)

  4. War Heute im Film und war echt enttäuscht. Der Film war langweilig. Zu dumm das ich nicht vorher im Internet nach ein paar Kritiken geschaut habe. Das war vergeudetes Geld. Hätte ich bloß einen anderen Film ausgesucht ._.

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