THE RAVEN

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Der Einzige, der einen Serienkiller aufhalten kann, ist der Mann, der ihn zu seinen Morden inspirierte: Edgar Allan Poe, der Schöpfer brillanter Schauergeschichten.

THE RAVEN

Bereits 1963 gab es einen gleichlautenden Film, der Horror und Humor sich in einem irrwitzigen Hexentanz wild umeinander drehen lies. DER RABE (die deutsche Übersetzung) machte Edgar Allan Poes Schauerballaden zu einem einzigartigen Filmereignis.

Damals adaptierte der Regiesseur Roger Corman die literarische Vorlage und die Hauptrollen wurden mit den Horror-Altstars Vincent Price, Peter Lorre sowie Boris Karloff besetzt. In dem Klassiker seines Genres, in dem sich zwei Zauberer ein magisches Duell liefern, war auch der junge Jack Nicholson in einer seiner ersten Rollen zu sehen.

THE RAVEN, Besetzung

Im Kinojahr 2012 verknüpft der Thriller THE RAVEN die düstere Atmosphäre von Poes Werken wieder mit einer clever konstruierten Story zu einem spannenden und actionreichen Film.

In THE RAVEN werden die letzten Tage Poes geschildert, der sich an die Fersen eines brutalen Killers heftet. Unter der Regie des Australiers James McTeigue (NINJA ASSASSIN und Regieassistent in MATRIX, STAR WARS – EPISODE II) spielt John Cusack (SHANGHAI, 2012) den berühmten Schriftsteller.

Der Shootingstar Luke Evans (KRIEG DER GÖTTER, DER HOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE) mimt einen jungen, smarten Polizisten und in weiteren Rollen sind die britische Beauty Alice Eve (SEX AND THE CITY 2, MEN IN BLACK 3) und der irische Charakterdarsteller Brendan Gleeson (THE GUARD – EIN IRE SIEHT SCHWARZ) zu sehen.

THE RAVEN, Bilder

THE RAVEN, Filminhalt

Baltimore, 1849: Eine brutale Mordserie erschüttert die Stadt und rückt einen ihrer bekanntesten Bürger wieder ins Licht der Öffentlichkeit. Edgar Allan Poe (John Cusack), einstmals gefeierter Autor düsterer und verstörender Erzählungen, ist gesellschaftlich in Ungnade gefallen und muss sich als Literaturkritiker durchschlagen.

Als Emmett Field (Luke Evans), Detective bei der Polizei von Baltimore, eine unheimliche Entdeckung macht, wird Poe aus seiner Vergessenheit und in den Fokus der Ermittlungen geholt: Ein psychopathischer Serienkiller benutzt Poes Werke als Inspiration für seine grausamen Morde, fordert den Schriftsteller und seinen brillanten Verstand zu einem teuflischen Spiel um Leben und Tod heraus.

Jetzt muss Poe mit Detective Field zusammenarbeiten und wie seine berühmteste literarische Schöpfung, der analytisch ermittelnde Amateurdetektiv C. Auguste Dupin, Logik und Kombinationsfähigkeit einsetzen.

Nur so kann er weitere Morde verhindern und den Killer fassen, dessen nächster Zug Poe an seiner empfindlichsten Stelle, seiner Liebe zur bezaubernden Emily (Alice Eve), trifft…


Studio / Verleih / Bild- und Textnachweis: Universum Film

THE RAVEN, 7.5 out of 10 based on 8 ratings

1 Kommentar zu THE RAVEN

  1. „Edgar Allan Poe“ als dürftig-niveauvoller Superheld. Was „Sherlock Holmes“ und „Abraham Lincoln“ zuletzt zu teil wurde, darf jetzt auch der britische Horrorschriftsteller „Edgar Allan Poe“ erleben: seinen eigenen Film.

    Dass die Geschehnisse nicht einmal ansatzweise autobiografisch daherkommen, stört eigentlich kaum, handelt es sich doch bei „The Raven“ um einen recht spannenden (fiktiven!) Serienkiller Flick-Flack, der recht kurzweilig zu unterhalten weiß. Trotz düster-vernebelter Grundstimmung und teilweise pompöser (Kostüm)Ausstattung fehlen „The Raven“ dennoch eindeutig die markanten Höhepunkte. Vor allem das recht unspektakuläre Ende beinhaltet gänzlich Verbesserungspotenzial und enttäuscht etwas. Trotzdem, Leerlauf bietet dieser kleiner dunkle Film kaum, dafür einen wirklich deftigen Mord, der in seiner schonungslosen Brutalität schon fast Erinnerungen an das groteske „Saw“-Universum ins Gedächtnis ruft.

    Fazit 6/10 Punkte

    Eine ausführliche Review hier:

    http://filmchecker.wordpress.com/2012/07/11/filmreview-the-raven-2012/

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