TO THE WONDER

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Was ist die Liebe? Macht sie uns zu besseren Menschen? Oder zumindest glücklicher? Und was ist Glaube? Die normalste Sache der Welt?

TO THE WONDER

Wir vertrauen / glauben dem Piloten der uns fliegt, dem Arzt der operiert, wir glauben an einen Gott, an die Menschheit im Allgemeinen, jedoch vor allem glauben und vertrauen wir unserem Partner!

Doch speziell jene haben uns vielleicht schon mal enttäuscht?! Aber ohne weiteres Vertrauen, den Glauben an den geliebten Menschen, läuft einfach nichts – nur so funktioniert das Leben…!

Ja, und „den Glauben“ -in Bezug auf die Relegion- scheint seit seinem Debüt BADLANDS (1973) der US-amerikanische-assyrische Filmemacher Terrence Malick (THE TREE OF LIFE), besonders gern zu thematisieren. Weshalb auch nicht! So kann Kino-Kunst ebenfalls funktioniert: Man setzt sich mit Dingen und Sachen auseinander, die einen beschäftigen oder umtreiben.

TO THE WONDER, Kinostart

Nach nur zwei Jahren Schaffenspause kommt im Mai 2013 Terrence Malicks erneut esotherisch angehauchtes Drama TO THE WONDER in die Kinos.

Das ist insofern erwähnenswert, da sich der Filmemacher in der Vergangenheit viel mehr glaubenstechnisch-kreative Zeit nahm, um dann jedoch mit einem Paukenschlag wieder ins Rampenlicht zurück zu kehren.

TO THE WONDER, Besetzung

Die schön fotografierte und poetische Reise wurde hochkarätig besetzt. Unter anderen spielen Olga Kurylenko (7 PSYCHOS, JAMES BOND 007), Ben Affleck (THE TOWN, ARGO), Javier Bardem (VICKY CRISTINA BARCELONA, BIUTIFUL) sowie Rachel McAdams (MIDNIGHT IN PARIS, FÜR IMMER LIEBE) mit.

TO THE WONDER, Filmkritik

In TO THE WONDER erzählt Malick die Geschichte eines Paares und dessen Traum über die Ewigkeit eines Gefühls – selbst gegen alle inneren Widerstände.

Oder mit anderen Worten: Der von mir sehr geschätzte Kinovisionär erkundet in TO THE WONDER das Wesen der Liebe. Dabei versprach der Nachfolger zu TREE OF LIFE im Vorfeld wieder eine sehr meditative Stimmung – was er auch hielt und sogar so, dass diesmal zwischen Relegion und Kino kaum noch eine Oblate passt…

Oder mit anderen Worten: Man muss diese kreative Art von Film wirklich mögen, sonst wirds schnell zu viel – von allem…

TO THE WONDER, Bilder

TO THE WONDER, Filminhalt

Das gerade frisch verliebte Paar Neil (Ben Affleck) und Marina (Olga Kurylenko) leben zusammen auf der malerischen französischen Insel Mont St. Michel, die auch als Wunder der westlichen Welt beschrieben wird.

Neil ist ein gescheiterter Autor, der die Vereinigten Staaten für ein neues und besseres Leben verlassen hat. Hinterlassen hat er nicht mehr als zahlreiche unglückliche Affären. Wenn er in die Augen seiner neuen großen Liebe Marina blickt, ist er sicher, dass er die Liebe seines Lebens gefunden hat.

Marina ist eine wunderschöne und sehr ruhige junge Frau mit einer besonderen Art von Humor. Sie ist geschieden und hat eine 10-jährige Tochter mit dem Namen Tatiana. Mit 16 Jahren verließ Marina die Ukraine ohne jegliche finanzielle Mittel und ging nach Paris. Dort traf sie einen Franzosen, den späteren Vater von Tatiana, welcher sie aber nach zwei Jahren im Stich ließ.

Um sich und ihrer Tochter ein einigermaßen stabiles Leben zu ermöglichen, musste Marina hart kämpfen. Aus ihrem unglücklichen und tristen Dasein wird sie schließlich von Neil herausgerissen, der ihr Hoffnung auf eine glücklichere Zukunft machte.

Zwei Jahre später leben Neil und Marina in einer kleinen Stadt in Oklahoma in der Nähe, wo Neil einst aufgewachsen ist. Doch als er dort auf Jane (Rachel McAdams), ein Mädchen aus seiner Heimatstadt, trifft, flammt eine längst erloschene Romanze wieder neu auf. Die Beziehung mit Marina gerät immer mehr ins Wanken.

Ein wenig Halt findet Marina bei dem katholischen Priester Quintana (Javier Bardem), welcher sich momentan in einer starken Glaubenskrise befindet…[]


Studio / Verleih / Bild- und Textnachweis: STUDIOCANAL, [Filmstarts.de]

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