DIE SCHÖNE UND DAS BIEST

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In der Neuverfilmung der wohl schönsten Liebesgeschichten der Welt, dem Fantasy-Drama DIE SCHÖNE UND DAS BIEST (Originaltitel: La Belle & La Bête), spielen die beiden Superstars des französischen Kinos Vincent Cassel und Léa Seydoux die Hauptrollen.

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, englisch „(The) Beauty and the Beast“, deutsch auch „Tausendschön“ genannt, ist ein traditionelles Volksmärchen aus Frankreich. Erstmals fand es 1740 in der Niederschrift der Französin Gabrielle-Suzanne de Villeneuve Erwähnung. Richtig bekannt wurde die unsterbliche Geschichte über die Liebe allerdings erst in einer gekürzte Version der Schriftstellerin Jeanne-Marie Leprince de Beaumont. Seit her gab es unzählige Variationen und Veröffentlichungen des Märchens. Dazu gehören natürlich diverse Film- und Kinofassungen sowie ein Musical.

Den Grundstock für die große Liebesgeschichte auf der Leinwand bildete Jean Cocteaus Kinofilm ES WAR EINMAL (Originaltitel: La Belle et la Bête) aus dem Jahr 1946, welcher mit der Musik von Georges Auric untermalt wurde. 1966 folgte ein eher experimentell gehaltener tschechischer TV-Spielfilm mit dem Titel TAUSENDSCHÖN. Regie führte darin Vera Chytilová.

Erst 1987 entdeckte Hollywood mit dem Kinofilm DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, mit Rebecca De Mornay und John Savage in den Hauptrollen, die französische Art eines Märchens für sich. Was folgte ist eine regelrechte Flut von Filmen – wobei besonders Disney von dem Stoff sehr angetan war.

Der Zeichentrickfilm DIE SCHÖNE UND DAS BIEST (1991), der Animations-Film BEAUTY AND THE BEAST (1993) und die Fortsetzung DIE SCHÖNE UND DAS BIEST – WEIHNACHTSZAUBER (1997) gipfelten schließlich in einer etwas schrägen Fantasy-Variation aus dem Jahr 2003, die unter der Bezeichnung BEAUTY AND THE BEAST: BLOOD OF BEAST an den Kinokassen allerdings floppte.

Ganz anders verhielt es sich mit dem auf dem Original-Disney-Film basierendem gleichnamigen Musical. Dessen Erstaufführung 1994 brach inclusive dem passenden musikalischen Orwurm alle bisherigen Musicalrekorde und ist bis in die Neuzeit das non plus ultra in diesem Genre.

Léa Seydoux

Die 28jährige Léa Seydoux ist derzeit nicht nur Hollywoods angesagteste französische Protagonistin, sie ist auch eine der faszinierendsten Schauspielerinnen Frankreichs überhaupt. Ob in der Rolle der Marie Antoinette in LEB WOHL, MEINE KÖNIGIN, als eiskalte Killerin in MISSION IMPOSSIBLE oder in ihrem Part in den Sozial-Drama WINTERDIEB – Léa Seydoux wird von Publikum und Filmkritik fast immer begeistert gefeiert. So auch in diesem Jahr bei den Filmfestspielen in Cannes, wo sie mit Abdellatif Kechiches preisgekröntem Meisterwerk LA VIE D‘ ADÈLE (dt. BLAU IST EINE WARME FARBE) die Goldene Palme gewann.

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST (2014), Besetzung

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST ist Christophe Gans’ (PAKT DER WÖLFE) mit Spannung erwarteter neuer Film. Darin wird sich Léa Seydoux  als „Belle“ von ihrer märchenhaftesten Seite zeigen. Die Rolle „Des Biest“ erhielt der 1966 in Paris geborenen Schauspieler, Filmproduzent und Synchronsprecher Vincent Cassel. Gemeinsam mit dem Filmemacher Mathieu Kassovitz drehte Vincent Cassel 1993 LOLA LIEBT’S SCHWARZWEISS. Es ist eine Dreieckskomödie die in Paris spielt und in der Cassel ein hartgesottener jüdischer Boxer mimt.

Unterstützt werden die Beiden in DIE SCHÖNE UND DAS BIEST von einem weiteren erstklassigen französischen Schauspielensemble. Dazu gehören unter anderen André Dussollier (MEIN LIEBSTER ALPTRAUM), Eduardo Noriega (THE LAST STAND) und Audrey Lamy (DER AUFTRAGSLOVER). Aber auch die mit der RTL-Soap GUTE ZEITEN, SCHLECHTE ZEITEN bekannt gewordene Yvonne Catterfeld (ZWEIOHRKÜKEN), in der Rolle der Prinzissin, werden wir in DIE SCHÖNE UND DAS BIEST zu sehen bekommen.

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, Bilder

DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, Filminhalt

Man schreibt das Jahr 1720. Nach dem Untergang seiner Schiffe ist ein Kaufmann (André Dussollier) ruiniert und gezwungen, mit seinen sechs Kindern auf dem Land zu leben. Unter diesen ist die fröhliche und anmutige Belle (Léa Seydoux), die jüngste seiner Töchter.

Bei einer weiteren Reise gerät der Händler auf das Territorium eines bedrohlichen Ungeheuers (Vincent Cassel), das ihn für den Diebstahl einer Rose zum Tode verurteilt. Da Belle sich für das schreckliche Schicksal ihrer Familie verantwortlich fühlt, beschließt sie, sich an Stelle ihres Vaters zu opfern.

Im Schloss des Biestes erwartet die Schöne aber nicht der Tod, sondern ein seltsames Leben, das Momente der Magie, Freude und Melancholie beinhaltet. Mit der Zeit kommen sich die Schöne und das Biest näher und Belle versucht, die Geheimnisse des Biests zu lüften. Sobald die Nacht hereinbricht, bringen Träume stückweise dessen Vergangenheit an den Tag. So offenbart sich ihr der tragische Umstand, dass dieses wilde und einsame Wesen einmal ein stattlicher Prinz war.

Mutig und allen Gefahren zum Trotz, öffnet Belle ihr Herz und kämpft darum, das Biest von seinem Fluch zu befreien. Und dabei entdeckt sie die wahre Liebe…


Studio / Verleih / Bild- und Textnachweis: Concorde Filmverleih, wikipedia

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