JESUS LIEBT MICH

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In der Komödie JESUS LIEBT MICH, frei nach dem gleichnamigen Bestseller von David Safier, ist der 1974 in München geborenen Schauspieler Florian David Fitz (u.a. VINCENT WILL MEER, DIE VERMESSUNG DER WELT) nicht nur in der Hauptrolle zu sehen, sondern gibt darin auch sein Regie- und Drehbuchautorendebüt.

JESUS LIEBT MICH, Besetzung

Fitz’ Partnerin vor der Kamera ist die gefeierte Jessica Schwarz (DAS LIED IN MIR).

Unterstützt werden die Beiden in JESUS LIEBT MICH von einer hochkarätigen Besetzung, wie man sie nur selten gemeinsam vor der Kamera erlebt: Henry Hübchen (WHISKY MIT WODKA), Hannelore Elsner KIRSCHBLÜTEN – HANAMI), der Leipziger SchauspielerPeter Prager (DER TURM), Christine Schorn (HALT AUF FREIER STRECKE), Nicholas Ofczarek (DER LETZTE WEYNFELDT) und Michael Gwisdek (BOXHAGENER PLATZ).

Florian David Fitz im Interview

„Hat Romanautor David Safier das Filmprojekt unterstützt? Und hat er den fertigen Film kommentiert?“

Fitz: „David hat bereits den fertigen Film gesehen und freut sich sehr.“

„Was hat Sie bewogen, erstmals die Regie zu übernehmen?“

Fitz: „Nico Hofmann hat mich gefragt, ob ich das Drehbuch, wie es am Ende stand, verfilmen möchte. Ich hatte große Ängste, folgte aber seinem Rat, einfach auf mein Gefühl zu hören: Habe ich Lust auf den Stoff, oder nicht? Und ich hatte große Lust.“

„Sie haben mit JESUS LIEBT MICH eine romantische Komödie gedreht, in der die Zuschauer vertraute religiöse Motive wiedererkennen. Wie erleben Sie als Filmemacher die Gratwanderung zwischen einer Ironisierung des Vertrauten einerseits, die andererseits nicht in Respektlosigkeit abdriften soll?“

Fitz: „Tja, das bleibt ein spannendes Thema. Ich verlasse mich, wie bei VINCENT WILL MEER, auf einen sehr simplen Punkt: Wenn man die Nöte der Figuren ernst nimmt, kann man sie in die komischsten und schrecklichsten Konflikte stürzen, ohne sie zu diskriminieren. Und was die Religion angeht: Klar wirft man auch einen kritischen Blick auf jahrtausendelang eingeübte Bräuche, aber im Kern geht es ja bei Religion immer um ein gutes Miteinander im Kleinen und im Großen. Das ist eine Botschaft, die ich sehr gern übernehme.“

„Worin besteht die Komik in JESUS LIEBT MICH?!

Fitz: „Na ja, wenn eine moderne junge agnostische Frau sich, ohne es zu wissen, in Jesus verliebt, Stück für Stück dieser Realität entgegenstolpert und am Ende Erzengeln und Teufeln die Stirn bieten muss, bietet sich schon der ein oder andere Moment der Komik…(lacht)“

„Was bedeutet es für Sie als Schauspieler, Jesus zu verkörpern?“

Fitz: „Ich versuche, mich nicht verrückt zu machen. Ich habe nach einem Konflikt für die Figur gesucht und habe ihn gefunden: den Konflikt, eigentlich ein Mensch zu sein und sich nach Menschlichem zu sehnen, aber notwendigerweise auch eine Ikone, bei der das private Glück keine Rolle spielen darf…“

JESUS LIEBT MICH, Bilder

JESUS LIEBT MICH, Filminhalt

Es war ja klar, dass sich Marie (Jessica Schwarz) wieder in den Falschen verliebt. Jeshua (Florian David Fitz) ist einfach zu perfekt. Endlich ein Mann, der zuhören kann, kein Egoist ist und auch noch gut aussieht.

Zugegeben, ein bisschen seltsam ist er schon. Er kommt aus Palästina, hat einen schlechten Frisör, weiß nicht, was eine Tomate ist, und wäscht wildfremden Menschen die Füße. Aber egal, wo die Liebe hinfällt…

Und Marie kann weiß Gott eine Schulter zum Anlehnen gebrauchen. Happy End? Nicht ganz …! Denn dieser Jeshua hat eine Mission. Er soll den Weltuntergang vorbereiten. Zwar nicht sofort – aber nächsten Dienstag. So langsam geht Marie ein Licht auf…


Studio / Verleih / Bild- und Textnachweis: Warner Bros.

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