SCHUTZENGEL

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Der Action-Thriller SCHUTZENGEL oder: Til Schweigers offensichtliches Vater-Tochter-Syndrom.

SCHUTZENGEL, Besetzung

Bei allem Respekt – aber SCHUTZENGEL geht gar nicht! Weil: Til Schweiger (is‘ klar), Luna Schweiger (ich kann’s nicht mehr hören!), Moritz Bleibtreu (hätt‘ ich nicht gedacht), Hannah Herzsprung (o.k. passt scho‘), Heiner Lauterbach (das Geld wird wohl knapp?), Karoline Schuch (ich sag‘ nur: ZEITEN ÄNDERN DICH), Rainer Bock (der Schutzengel aus GEFÄHRTEN hat ganze Arbeit geleistet), Herbert Knaup (wird wie die Oscar-Nominierung für IN DARKNESS in der Kanalisation verschwinden), Karoline Herfurth (wird sich wohl ver- ZETTLn), Nina Eichinger (die Tochter des verstorbenen Erfolgsproduzenten Bernd Eichinger) usw., usw.!

Der SCHUTZENGEL hat jämmerlich versagt

Ja, ich bin ziemlich irritiert: Deutschlands zumindest Teil-Schauspiel-Elite hat anscheinend so wenige Engagements, dass es nötig wird, in dieser Schweiger-Klamotte dabei zu sein. Und ich bin auch etwas von der Marketingmaschine genervt, die angeworfen wird, um den x-ten Aufguss eines Filmchens dem hörigen Volk einzutrichtern: Brav wie die Lämmer tapsen dann wieder Millionen jugendlicher Kinobesucher in den nächsten dürren am Reißbrett konzipierten Sud ohne Ideen und Esprit. Oder was sollte man (n) sonst von dem Film SCHUTZENGEL halten?

Dabei mag ich ja den Schweiger – ehrlich! Er ist ein Medien-Fuchs und ins richtige Licht gerückt bzw. in Szene gesetzt, durchaus kein schlechter Schauspieler oder Produzent (siehe INGLOURIOUS BASTERDS).

Doch nach all den KEINOHRHASEN, ZWEIOHRKÜKEN, KOKO- gäääähn und immer heftiger gewordenen PHANTOMSCHMERZ-en könnte es unter seiner Regie doch zur Abwechslung mal einen Film geben, dessen Titel und Inhalt nicht gleich nach dem nächsten Plüschtier-Exzess zu Promozwecken schreit…

Doch worum geht es in SCHUTZENGEL, dem Action-„Kracher“…?

SCHUTZENGEL, Bilder

SCHUTZENGEL, Filminhalt

Max Fischer, ehemaliger KSK-Soldat (wie knuffig), muss Nina, Vollwaise und einzige Zeugin eines furchtbaren Verbrechens (oooor), beschützen.

Beide sind auf der Flucht vor einem übermächtigen Gegner Thomas Backer (Heiner Lauterbach) -wäre ich auch-, der nur ein Ziel hat: Nina zu töten. (ja, nee – ‚is schon klar).

Auf der Flucht nähern sich Max, der ein Einzelgänger ist (alle Helden sind einsame Kämpfer) und Nina, die in ihrem kurzen Leben noch nie einem Erwachsenen vertraut hat, an (aber sooo schlecht war ihre Kindheit doch bisher gar nicht).

Aus anfänglicher Distanz wird Freundschaft (lass uns zusammen kochen, wie wär’s mit Coq au vin?). Aus Unsicherheit wird Vertrauen (trau‘ keinem, der genmanipulierte Küken züchtet). Max beschützt Nina und Nina beschützt Max (wie süß).

In einer schier ausweglosen Situation finden die beiden Zuflucht, zuerst bei Max‘ besten Kameraden aus Kriegszeiten Rudi (Moritz Bleibtreu. u.a. DIE VIERTE MACHT) -Mensch Moritz, bleib dir treu!!- und schließlich bei Max‘ großer Liebe Sara Müller (Karoline Schuch) -nee, Zeiten ändern nix-.

Max‘ Ex-Freundin Helena (Hannah Herzsprung), die mittlerweile als Staatsanwältin arbeitet (wie praktisch), setzt mit den beiden die Flucht fort (BILD-Überschrift: Anwältin fährt Fluchtfahrzeug – deutsche Beamte auf Abwegen).

Es kommt zu einem fulminanten Showdown, bei dem wir nicht wissen, ob unsere Protagonisten überleben werden. (…hoffentlich nicht!!)


Studio / Verleih / Bild- und Textnachweis: Warner Bros.

SCHUTZENGEL, 5.6 out of 10 based on 114 ratings

16 Kommentare zu SCHUTZENGEL

  1. das Filmchen wird gar nicht fertiggestellt – also Tills unvollendeter, letzter Versuch….

  2. Wahnsinn, der Film ist noch nicht mal draussen und schon ertönt dieses typisch deutsche, hysterische Geschrei der Pseudoexperten, die enttäuscht sind von der Schauspiel-elite. Soviel Naivität gepaart mit gleichzeitiger Hybris liest man selten.

    Moritz Bleibtreu – nur zu Erinnerung – erhielt seinen Durchbruch in einem Schweigerfilm ( Knocken on Heavens door). Natürlich wollen sie da mitspielen. Würden halt auch gerne mal einen Film machen, den die Leute da draussen möglicherweise mal ansehen und nicht den nächsten deutschen Pseudo – arthouse Flop und irgendwelche deutschen Pseudoproblemfilmchen, wo alle Krebs haben oder nachdenklich durch die DDR wandern.

    Schweiger hat viel für das deutsche Kino getan, seine Filme sehen mehr Zuschauer als 98 Prozent aller anderen deutschen Kinoproduktionen ZUSAMMEN. Fakt.
    Dieser Hass auf ihn und die Häme ist die Rache derer, die sich im Leben generell ständig benachteiligt fühlen und für die so ein kantig, simpel gestrickter Erfolgstyp einfach ein rotes Tuch ist. Gelassenheit wäre angesagt. Vielleicht wird der Film nicht so schlecht, wie sich hier die Superexperten hoffen, damit sie sich in ihre kleinen, einsamen Fäustchen lachen können.

  3. Hallo Vincent, wie Du -eigentlich- hättest unschwer erkennen können, bin ich absolut kein genereller „Gegner“ oder gar „Hasser“ von Til Schweiger. Und dem Geschrei der Pseudoexperten (ich gehe davon aus, dass Du auch mich damit meinst?!) stimme ich genauso wenig und generell zu, wie ich je meine Meinung nach der „BILD“-Fahne ausrichten würde.

    Und das es bei der angesprochenen Kritik bzw. den Praktiken nicht um die Hybris der Superexperten oder deren einsame Stunden mit ihren kleinen Fäustchen geht, beweist folgender Artikel: http://www.filmkritiker.com/keinohrhasen-3-filmkritiker-com/, den Du Dir zu Gemüte führen solltest?! Ich denke, dass wird Deine etwas vorgefertigte und rundum positive Meinung zu den Medien im Allgemeinen und dem Schauspieler und Produzenten Til Schweiger im Besonderen, hoffentlich relativieren…

    In diesem Sinne, vielen Dank für Deinen Beitrag und: „Wer im Glashaus sitzt, in der selbstgewählten Öffentlichkeit steht, muss mit „Steinwürfen“ rechnen“! Das trifft natürlich auf Schauspieler wie Film-Kritiker gleichmaßen zu. :)

    Die Redaktion

  4. Sehr passende Rezension – ich habe nur den Trailer und die anschließende „Kurzdoku“ mit Original(?)kommentaren von Bundeswehrangehörigen in Afghanistan gesehen und bereits davon einen Fremdschämflash gekriegt.

    Denn natürlich zeigt sich auch hier unser aller Til „Nöhli“ Schweiger wieder mal nicht nur als Haudrauf, sondern auch als total sensibler Charakter, dessen Filme auch zum Nachdenken anregen, blablabla.

  5. Anti-Kriegs-Ballade

    Die Toten feiern ihren Sieg,
    das war`s, die Bomben sind gefallen,
    wer überlebt, der muss bezahlen,
    das war`s, es war mal wieder Krieg,
    die Straßen sind wie leergefegt,
    es gibt kein Kind mehr, das sich regt,
    Tür und Fenster sind verrammelt,
    die Toten werden eingesammelt.

    Es ist die Flut,
    die Dämme sind gebrochen,
    es brennt und stinkt nach faulen Knochen.
    Es ist das Blut,
    gar in den Bach geflossen,
    auf Kinder wurde auch geschossen.
    Es ist nicht gut,
    mit Recht nicht zu ermessen,
    ob wir das Unrecht je vergessen?
    Es ist die Wut,
    es ist nicht abzusehen.
    ob wir am Ende auch verstehen?
    Es ist die Glut,
    es sind die vielen Stimmen,
    die vielen Schreie nie verklingen.
    Es ist der Mut,
    ganz einfach auszusprechen.
    in Wahrheit ist es das Verbrechen.
    Es ist der Hut,
    vor dem wir uns verneigen,
    um die Wahrheit zu verschweigen.

    Die Toten feiern ihren Sieg,
    das war`s, die Bomben sind gefallen,
    wer überlebt, der muss bezahlen,
    das war`s, es war mal wieder Krieg,
    die Straßen sind wie leergefegt,
    es gibt kein Kind mehr, das sich regt,
    Tür und Fenster sind verrammelt,
    die Toten werden eingesammelt.

    Text: Eckhard Hinz, http://www.text-song-film.de
    Komponist gesucht, bitte melden

  6. Ich hab‘ den film in einer Preview gesehen und fand ihn nicht gut. Die ganze Nummer war für einen Thriller nicht glaubhaft und wirklich spannend und die Comedy hat total versagt. Entweder das eine, oder andere. Was der Film mit Soldaten im Afganistaneinsatz zu tun haben soll, ist mir schleierhaft (ausser der dollen Werbung in der Bild Zeitung). Schweiger spielt halt einen Ex-KSK-Soldaten – das wars aber schon. Als ob alle EX-Soldaten nun einen auf Bodyguard machen.

    Sorry, es ist eine lahme Story und mir hat der Film überhaupt nicht gefallen!

  7. Wie schlecht es um Teile der deutschen Filmkritik bestellt ist, kann man in diesem Text von Jens Klawonn klar erkennen: Er hat den Film noch nicht gesehen, aber es scheint ihm richtig Spaß zu machen, die beteiligten Schauspieler lächerlich zu machen und – von oben herab – mit Häme zu übergiessen. Allein die flapsige anscheinend witzig gemeinte Wortwahl ( z.B. “ Herbert Knaup – Kanalisation“) machen deutlich, wie respektlos dieser Kritiker Filmschaffenden gegenüber steht. Solange diese Art von unseriöser, geradezu pubertärer Mentalität, und diese Art von peinlichem, verächtlichen Tonfall bei manchen deutschen (Hobby-) Kritikern die Regel sind, besonders deutschen Filmen gegenüber – egal, ob gelungen oder nicht – solange muss man sich nicht wundern, dass Schweiger keine Pressescreenings macht. Ein peinlicher, niveauloser Text.

  8. …man(n) lernt nie aus: wusste nicht, dass til schweiger jetzt anscheindend seine eigenen kritiker beschäftigt – oder woher könntest du sonst wissen ob ich den film bereits gesehen habe oder nicht?! sei gewiss, es ist an dem! und es bleibt meine ehrliche meinung: diesen und leider wie so manch anderen film braucht die kinowelt nicht wirklich und erst recht nicht, wenn soldaten aus afghanistan mit einer komödie (original text til schweiger: „…vor allem gibt es viel zu lachen“) in den zusammenhang gebracht werden!
    sorry til und „@ alina“, dir empfehle ich ebenfalls einen weiteren, niveaulosen artikel von mir zu lesen: http://www.filmkritiker.com/keinohrhasen-3-kino-film-kritiker-com/ – wie wär es denn einfach mal mit offen- und kritikfähigkeit, dann klappts nicht nur mit dem nachbarn, sondern auch mit der „hobby“- presse!
    beste grüße
    jens klawonn

    ps.: wenn ihr einen „guten“ film über den krieg in afghanistan sehen möchtet, dann empfehle ich die dänische dokumentation ARMADILLO http://www.filmkritiker.com/armadillo-kino-film-kritik-com/ : wenn ihr hingegen eine gut-gemachte komödie anschauen wollt, dann vielleicht die deutsche produktion: MEIN FÜHRER – DIE WIRKLICH WAHRSTE WAHRHEIT ÜBER ADOLF HITLER http://www.filmkritiker.com/mein-fuehrer-kino-film-kritiker-com/

  9. Lieber Jens Klawonn,
    ich habe mich auf Deine Kinovorschau bezogen. Auch die von mir zitierten Stellen ( “ Herbert Knaup Kanalisation“) stammen aus diesem Text, bei dem Du den Film selbstverständlich NICHT gesehen haben konntest, sondern ihn bereits nach seiner Ankündigung als „Aprilscherz“ runtermachst und die beteiligten Schauspieler nonchalant und flapsig beleidigst. Ich will Schweiger nicht verteidigen. For the record: „Schutzengel“ ist in meinen Augen ein grauenhafter Film, eine Actionschnulze, ein eitles Machwerk, ohne jede Spannung, ohne jeden Realitätsbezug, einfach nur schlecht.
    Ich habe lediglich gewagt zu kritisieren, in welchem Tonfall Du die beteiligten Schauspieler lächerlich machst. Es scheint Dir Genugtuung zu verschaffen, Dir „lustige“ Wortspiele auszudenken, um Leute wie Herbert Knaup etc. verbal in der Kanalisation zu versenken. Diese Freude am “ Beleidigen“ , an Häme und am „Runtermachen“ von Schauspielern hat für mich nichts mit seriöser Kritik zu tun und drückt auch keinerlei Respekt für Menschen aus, die beim Film arbeiten. Wenn Du jetzt 16 Jahre alt wärst und für eine Schülerzeitung schreiben würdest, wäre Dein flapsiger Ton sicherlich nachvollziehbarer, so aber ist er nur ein weiteres Indiz dafür, dass es mit dem Niveau bei Teilen der deutschen Filmkritik ( vor allem im Netz ) eher bescheiden aussieht. Aber das alles hat Dich ja nicht zu tangieren. Du stehst ÜBER jeder Kritik, musst Dir keinerlei Gedanken machen und brauchst Dich selbst nicht in Frage zu stellen. So ähnlich wie Til Schweiger auch tickt.

  10. Liebe Alina Morris,
    vielen Dank für Deinen Beitrag. Ja, und was soll ich sagen – schade das Du die blanke Ironie des Textes als verbalen Angriff auf Personen des öffentlichen Lebens missverstehst. Es liegt mir absolut fern, namenhafte und von mir sehr geschätzte Schauspieler wie Herbert Knaup oder Moritz Bleibtreu mit -wie Du es nennst- Häme runter zu machen! Dafür bin ich persönlich auch viel zu sehr in der Kinowelt verankert.

    Es geht hierbei ausdrücklich NUR um die Mitarbeit an diesem, und da sind wir uns ja ausnahmsweise einig, „grauenhaften“ Film. Wenn im Vorfeld der kommerziell-finanzielle und medienwirksame Aspekt derart im Vordergrund steht, kann es mir nur recht und billig sein, den SCHUTZENGEL mit all den beteiligten Protagonisten als schlechten Aprilscherz abzuwerten. Die im Vorfeld gefasste Meinung zu diesem Projekt (Ankündigung) ist jedenfalls und eindeutig NUR darauf bezogen!

    Keiner hat letztendlich die Schauspieler gezwungen, sich auf dieses absehbare BILD DIR EINE MEINUNG-Niveau einzulassen, incl. der begleitenden, peinlichen Medienauftritten eines Til Schweigers zum Thema Bundeswehr – zur Erinnerung: Die armen Jungs, die ohne frisches Obst und Nutella zum Frühstück den A. hinhalten, um unsere (meine nicht!) Freiheit am Hindukusch zu verteidigen.

    Meine Meinung, die völlig gegensätzlich zu dem „Tick“ von Til Schweiger steht: Welt + ohne Waffen + ohne Soldaten = Frieden! So einfach wäre das – wenn, ja wenn das Wort „wäre“ nicht wäre. Oder aufs Kino und für Dich auf eine Friedens-Kurzformel gebracht: Herbert Knaup – SCHUTZENGEL = NICHT Kanalisation, you know, what i mean?!) Und aber ja doch: Mich tangiert das! Sonst hätte ich wohl kaum diese „Kritik“ geschrieben und würden deine Kommentare unreflektiert in der virtuellen Schublade verschwinden…

    Last but not least: Wer solche Filme produziert oder damit in Zusammenhang gebracht werden möchte, darf sich nicht wundern, wenn ihm nach dem Einschlag (um im militärischen Jargong zu bleiben) die Splitter um die Ohren fliegen!

    beste Grüße und Ende Gelände
    Die Redaktion

  11. Ich habe den Trailer im Kino gesehen – Ich war echt geflasht von so viel Müll. Die Doku dazu, von unserer wirklich tollen BW ,war dann aber nicht mehr zu toppen. Interessant wäre es hier noch mal zu erwähnen, dass Herr Schweiger auf Staatskosten nach Afghanistan geflogen wurde um die Vermarktung dort in Gang zu bringen.
    Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er sich das antun möchte.
    (@jens klawonn: die skandinavier machen meiner meinung nach eh bessere filme)

  12. Wenn man schon Kritik übt, sollte man das sachlich machen und nicht Fehler machen. Helena (Herzsprung) ist NICHT Schweigers Ex-Freundin im Film… suchen Sie den Fehler ;)

  13. Also ich muss schon sagen, ich hab den trailer letztens im Kino gesehn und dacht mir, ja ma gucken was die anderen so denken, und dan stoß ich auf diesen absolut lächerlich geschriebenen Artikel, unsachlich, Kritik wird an den falschen Punkten angesetzt(wozu denn bitte diese ganzen Bemerkungen bei der Schauspieleraufzählung?), sag doch was zu dem Film, nich, dass du den letzten Film von Til Schweiger schlecht fandest, es geht hier ja auch um den Film Schutzengel. Am schlimmsten aber find ich deine Kommentare, wie „oooor“, „KOKO GÄÄÄÄHN“, etc. Anstatt mich zum lesen zu motvieren, flammt bei mir nur Aggression auf, is ja unsachlicher, oberflächlicher und schlechter als die BILD.
    Hoffe dass der Rest der Kritiken von Filmkritiker.com nich auch so blamabel sind…

  14. Also, Til Schweiger hin oder her, (und damit meine ich, dass mir Kokowäh u.ä. als Mann jetzt auch nicht wirklich Freude bereitet ;-) aber ich muss mich vor allem den Vorrednern anschliessen, welche den schlechten und unsachlichen Schreibstil des Kritikers kritisieren.
    Habe den Film heute erst gesehen, bin also ein Spätzünder, wenn man so will, jedoch bin ich zu meinem eigenen Schluss gekommen:
    Solch vollkommen phänomenale Action im deutschen Filmgeschäft hab ich selten gesehen, natürlich nur, wenn man den Film einen Actionfilm nennen mag. Ich möchte an der Stelle kurz an „Straight Shooter“ erinnern, bei dem mir damals beinahe der Schlüpfer weggeflogen ist – ähnlich ging es mir heute.
    Was die Ladies hier auch völlig verkennen ist, dass der Film den in irgend einer Form versehrten Soldaten der Bundeswehr gewidmet ist, was für meine Begriffe auch ausreichend genug erklärt, weshalb die Vermarktung direkt bei unseren Jungs in Afganistan ihren Anfang nahm.
    Ich möchte keinem hier eine schlechte Figur unterstellen, aber wir, die wir mit unseren Wampen in unsere Sessel pupen, während andere in unserem Namen einen Job erledigen, den keiner von uns machen würde, sollten etwas demütiger sein, wenn es darum geht soetwas zu kritisieren. Die Jungs in Kundus wissen mit dem Film und der Botschaft, die er sendet sicher etwas anzufangen.
    Darüber sollte der Kritiker vielleicht auch mal nachdenken!

    Schönen guten Abend ;-)

  15. Ich habe mir den Film gerade angeguckt und mich muss sagen – ich habe absolut genug von Til Schweiger. Eig. mag ich den ja, aber er nervt einfach mit seinem: „…ich spiele den Film nur wenn der und der mitspielen“. Und seine Tochter Luna ist glaube ich die schlechteste Schauspielerin die ich kenne, da kann man echt jeden hinsetzten und der würde besser spielen. Von mir würde der Film nicht mal 1 Punkt bekommen.

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