SCHLUSSMACHER

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Nach seiner Glanzrolle als Mann in Frauenklamotten bzw. dem witzigen Gewackel von stämmigen Männerbeinen auf zierlichen High Heels, dem Kinoerfolg RUBBELDIEKATZ, brachte im Januar 2013 das deutsche Vorzeigetalent Matthias Schweighöfer eine weitere Komödie in die Kinos.

SCHLUSSMACHER

Kleine Anmerkung im Zusammenhang mit dem Filmtitel: Ende! Aus! Schluss! Vorbei! Finito! hieß es in beziehungstechnischer Weise nach acht Jahren Gemeinsamkeit für den 30-jährigen Filmschauspieler Matthias Schweigerhöfer und dessen Freundin, der Regie-Assistentin Ani Schromm. Beide trennten sich Anfang 2012 wie es hieß – einvernehmlich…

SCHLUSSMACHER, Drehorte

Der selbstverständlich nicht nur traurige Film SCHLUSSMACHER (sonst wäre es ja auch keine Komödie ,), entstand in Berlin, Brandenburg, Frankfurt am Main und Nordhessen und es ist Schweighöfers zweite Regiearbeit. Analog zu WHAT A MEN tritt er darin allerdings nicht nur als Protagonist, sondern neben der Regie auch als Co-Produzent auf.

Und SCHLUSSMACHER beinhaltet zudem eine Premiere der ganz besonderen Art: Ganz familienbewusst entstand der Kinofilm gemeinsam mit seinen Eltern, den Schauspielern Gitta und Michael Schweighöfer…

Auch wenn der kommerzielle Kinoerfolg bereits vorprogrammiert war und Gitta Schweighöfer freimütig zu gab, hin und wieder neidisch auf ihren Sohn zu sein, so hoffe ich persönlich, dass diese familäre Zusammenarbeit trotzdem nur die Ausnahme bleibt – und das Matthias Schweighöfer nicht dem gleichen „Familienwahn“ verfällt wie sein fast Namensvetter, Vorbild sowie Schauspielkollege Til Schweiger (u.a. SCHUTZENGEL)…

SCHLUSSMACHER, Besetzung

In der Rolle eines karrierebewussten Schlussmacher-Agenten, dessen organisiertes Leben durch die Begegnung mit dem sensiblen und tollpatschigen Toto (Milan Peschel (HALT AUF FREIER STECKE) total auf den Kopf gestellt wird, sehen wir -wie gesagt- Matthias Schweighöfer (RUSSENDISKO, KEINOHRHASEN).

Und selbst wenn gewisse, flache Parallelen zu der deutschen Komödie FRISCH GEPRESST oder dem thematisch ähnlich gelagerten, internationalen Pendant DER AUFTRAGSLOVER, in SCHLUSSMACHER anzutreffen sind, ist deren Spiel allein, der Garant für einen zumindest gewissen Unterhaltungswert.

SCHLUSSMACHER, Filmkritik

Neben Schweighöfer und Peschel, die im Film wie im wahren Leben dicke Freunde sind, spielen in SCHLUSSMACHER auch die Schauspieler Nadja Uhl (MÄNNERHERZEN, DSCHUNGELKIND), Anna Bederke (SOUL KITCHEN), Catherine De Léan (u.a. URBAN EXPLORER) sowie Heiner Lauterbach (ZWEIOHRKÜKEN) mit – und hier sieht es entsprechend etwas dünner aus.

Der FOCUS meint dazu: [ SCHLUSSMACHER ist Popcorn-Kino für einen langweiligen Sonntagnachmittag. Mittlerweile ist Matthias Schweighöfer ein Meister seines Fachs, der Romantic Comedy, geworden. Gerne würde man Kino-Liebling Schweighöfer aber wieder in einem anderen Genre spielen sehen.]

Und dem ist nichts Wesentliches hinzuzufügen!

SCHLUSSMACHER, Bilder

SCHLUSSMACHER, Filminhalt

Paul (Matthias Schweighöfer) ist professioneller Schlussmacher. Für eine Berliner Trennungsagentur übermittelt er vermeintlichen Liebespartnern die Nachricht, dass ihr Partner sich gerne trennen möchte.

An Scherben und emotionale Ausbrüche aller Art ist er gewöhnt. Selbst seiner Freundin gegenüber ist er stets reserviert und kühl. Doch jedes Beziehungsende bringt ihn der ersehnten Beförderung zum Unternehmens-Partner ein Stück näher.

Alles läuft fantastisch, bis er während seiner wichtigsten Mission auf den extrem anhänglichen Toto (Milan Peschel) trifft, der seine Karrierepläne komplett durchkreuzt und Pauls Leben so richtig auf den Kopf stellt.


Studio / Verleih / Bild-und Textnachweis: 20th Century Fox, [FOCUS online]

SCHLUSSMACHER, 7.4 out of 10 based on 57 ratings

7 Kommentare zu SCHLUSSMACHER

  1. Nicht schon wieder eine Liebeskomödie…! Aber das ist halt Deutschland. Von den „Leitmedien“ gehyped und zum German-Superstar hochstilisiert, beglückt uns M. Schweighöfer wie auch T. Schweiger erneut mit seichten Stuß am Stück – und mich packt nur noch das nackte Grauen.

    In einem Filmmarkt mit weniger festen Strukturen als in DE und mit einem funktionierenden Wettbewerb, müssten sich beide Genannte schon um Auftritte in Trash/C-Movies streiten.

  2. Seltsame Schleimkritik hier. Komisch, dass die Billig Witzchen, „100000 mal gesehen Pointen“ von Schweighöfer hier auf soviel Sympathie stossen. Liegts daran, dass natürlich jede Menge Zuschauer reinströmen werden? Das ist ziemlich klar bei dem Ding.
    Aber gut ist der Film deshalb noch lange nicht.

  3. Komme gerade aus dem Film und muss sagen: So`ne lange Benz Werbung habe ich noch nicht gesehen! Kein Scherz -der Trailer reicht vollkommen. Bei dieser nervigen Achterbahnfahrt zwischen überdrehter Slapstickkömödie und neurotischer Tiefenpsychologie weiß man bei bestem Willen nicht, worauf man sich einstellen soll. Der Film ist höchstens was für eingfleischte Schweighöfer Fans. Mir hat der Film leider nicht gefallen.

  4. erst mal angucken – aber warum soll der film denn so schlecht sein? schweighöfer-filme sind doch eig. gut? aber habe schon mehr von schlechten kritiken gehört:o

  5. schlecht, schlechter, Schlussmacher. Eine nicht ansehbare Folge von abgewetzten Gags und Spruechen, garniert mit permanentem Product-placement.
    Wer auf schlechte Filme steht muss diesen Schmarren anschauen.
    Reinste Zeit und Geldverschwendung

  6. Ein super Film, habe lange nicht mehr so gelacht. Das hat sich gelohnt das Geld für den Film auszugeben. SUPER

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