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DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE

 DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE
Kinovorschau - Filmkritik für DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE
Geschrieben von am 18.11.2013
Gelesen: 29491 · Heute: 13 · Zuletzt: 23. September 2014
Redaktionswertung: Post Rating 4 von 5 Sternen DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE

Die Science Fiction-Spektakel DIE TRIBUTE VON PANEM als reine Kino-Unterhaltung betrachtet bekommt von mir 4 Sterne, weil es zum einen eine klare Haltung einnimmt und zum anderen selbst jenseits der Pupertät begeistern kann. InhaltDIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRECATCHING FIRE, aus Drei mach’ VierDIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE, KinostartDIE TRIBUTE VON PANEM […]

Regie: Francis Lawrence - Drehbuch: Michael Arndt
Produzent: Nina Jacobson, Jon Kilik
Darsteller: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Elizabeth Banks u.a.
Genre: Science Fiction, Action
Filmproduktion: USA, 2012
Kinostart:
Musik: James Howard Newton, Coldplay, Abby u.a.
FSK: 12 - Laufzeit: 146 Min.
Trailer: DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE
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Ihre Filmwertung:
Rating: 9.1/10 (144 votes cast)

Die Science Fiction-Spektakel DIE TRIBUTE VON PANEM als reine Kino-Unterhaltung betrachtet bekommt von mir 4 Sterne, weil es zum einen eine klare Haltung einnimmt und zum anderen selbst jenseits der Pupertät begeistern kann.

DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE

Rein handwerklich gesehen ist der Film DIE TRIBUTE VON PANEM – THE HUNGER GAMES eine nahezu perfekt inszenierte Jugendbuchverfilmung. Neben dem genial und auf den Punkt geschriebene Score des Komponisten James Newton Howard brillierte vor allem die Oscar-nominierte Jennifer Lawrence in ihrer Rolle und ich könnte mir auch keine besser geeignete Protagonistin für den Part der Katniss Everdeen vorstellen als sie: Nie pathetisch, immer entwaffnend ehrlich – ob bei den Jagdszenen im Distrikt 12 oder durchgestylt bei der Vorbereitung zu den Spielen, sie weiß als TRIBUT einfach zu überzeugen.

CATCHING FIRE, aus Drei mach’ Vier

Die Romantrilogie DIE TRIBUTE VON PANEM mutiert fürs Kino im Übrigen zum Vierteiler. Ergo wird der dritte Teil DIE TRIBUTE VON PANEM – MOCKINGJAY analog zum HOBBIT in zwei Kinofilme aufgeteilt. Im November 2014 sehen wir somit den ersten Teil von FLAMMENDER ZORN (deutsche Übersetzung) und erst im November 2015 den zweiten Teil des dritten Buches in den Kinos.

DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE, Kinostart

Am 21. November 2013 kommt der lang erwartete 2. Teil der Autorin Suzanne Collins, DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE (Originaltitel: THE HUNGER GAMES – CATCHING FIRE) auf die große Leinwand. Ja, und selbst wenn das Ende des dritten Teils längst bekannt ist, hielt bisher auch die Verfilmung die emotionale Spannung und ließ sogar schnell den Gedanken vergessen, dass es sich eigentlich um einen Jugendroman handelt!

Und weshalb nach der überaus positiven Filmkritik für DIE TRIBUTE VON PANEM – THE HUNGER GAMES nicht die volle Punktzahl? Der Knackpunkt ist der eigentliche “Unterhaltungswert”! Ich finde, dass die Thematik mit der zelebrierten Gewalt -wieder mal- potenzielle 12-jährige Konsumenten im Grunde überfordert. Deshalb zeigt zumindest ein / mein Daumen nach unten!

Dabei möchte ich an dieser Stelle keineswegs in das Horn stoßen, ob der Film nun besser ab 12 oder erst ab 14+ laufen sollte, da sich die Kids bereits viel jünger einen Kehricht darum scheren ob beispielsweise ihr geliebtes Baller-Computerspiel, das sie vom Freund eines Freundes abgezogen haben, erst ab 16 oder gar 18 indiziert ist. Nein, dass wäre wirklich eine vergebliche Diskussion – zumal die Filmindustrie sich in letzter Konsequenz bzw. wie schon in den Kommentaren zu dem Artikel DIE TRIBUTE VON PANEM – THE HUNGER GAMES angemerkt, ohnehin ausschließlich nach den finanziellen Interessen der Geldgeber richtet…

DIE TRIBUTE VON PANEM und die FSK-Schere

So gehen meine Gedanken einen ganzen Schritt weiter: Warum also weg-blenden, wenn Bäuche aufgeschlitzt werden und das Blut spitzt? Oder weshalb den Ton herunter regeln, wenn das Genick bricht? Warum nicht die letzten, moralischen Bedenken über die FSK-Schere heben, einfach zeigen und hören lassen – es unterstreichen (wenn schon, denn schon!), was da an thematischer Perversion verarbeitet wird?! Selbst wenn die Autorin Suzanne Collins in ihrer Trilogie “nur” eine fiktive Zukunftshandlung aufzeigen möchte – zeigt sie denn nicht eine bereits längst vorhandene und reale Gangart der Medien! Worin liegt denn tatsächlich noch der Unterschied zur Fiktion und den Gladiatoren-Kämpfern der Neuzeit?

Ob nun in “Deutschland sucht den Superstar” mit Dieter Bohlens Voyeursatisfaktion, “Das Dschungelcamp” mit Maden-, Gülle- und Ekelurlaub oder selbst Heidi Klums “Germany Next Topmodel”, wo Bodys geformt werden müssen, um möglichst viel Personality zu besitzen – das alles sind doch bereits Sendungen, die nicht nur unter die Gürtellinie zielen, sondern in denen sich die Zuschauer gezielt an menschen-und persönlichkeitsverachtenden “Spielen” ergötzen.

Und wer schaut mit Vorliebe diese Sendungen: Unsere Kinder und Jugendliche! Für ziemlich genau diese Zielgruppe wird das produziert und fällt dort auf äußerst fruchtbaren Boden. Der Schritt davon, hin zu “tödlichen Spielen” oder gefährlichen Liebschaften” ist aus meiner Sicht -und das meine ich ganz nichttheatralisch- kein Großer mehr. Wenn es noch gelingt, das Ganze geschickt zu verpacken, zu vermarkten, dann schlagen sich bald live und in Farbe: Schwarz gegen Weiß, Arm gegen Reich und Schlau gegen weniger Schlau die Köpfe ein – und das vielleicht bis zum tödlichen Ende.

Beinah-Beispiele hierzu gab es in der Kinowelt schon einige: So testete u.a. Peter Weirs TRUMEN SHOW die Grenzen des TV-Realitätswahns trefflich aus. Auch der deutsche Regisseur Hans Weingarten brachte zu diesem Thema mit FREE RAINER – DEIN FERNSEHER LÜGT einen Film in die Kinos, der die Ansätze zur Medien-Perversion deutlich macht. Oder nehmen wir gar Fernost: Hier tickt der Wahnsinn in den Köpfen der Produzenten ohnehin schon länger und immer krasser. Dort gibt es nicht nur bereits jetzt TV-Shows, worin der eine oder andere gebrochene Arm kein Beinbruch ist, auch in Kinofilmen wie BATTLE ROYAL (indiziert ab 18) von Kinji Fukasaku geht es brutal-realistisch zur Sache. Auch hierin müssen sich Jugendliche einen unerbittlichen Überlebenskampf liefern, bei dem es nur einen Sieger geben kann.

DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE das Making of, Trailer

CATCHING FIRE, Kinohighlight des Jahres?

Natürlich freue auch ich mich auf die Fortsetzung, wenn auch mit gemischten Gefühlen – denn die Trilogie DIE TRIBUTE VON PANEM sollte nicht zur “Pflichtlektüre” für Jugendliche werden! Vielmehr sollte die Thematik für die Politiker und Medienmacher der Jetzt-Zeit ein warnendes Beispiel darstellen! Nur somit käme es eigentlich nicht zu solchen Diskussionen ob wir unseren 12-jährigen Jugendlichen das “zumuten” können…oder nicht: Nein, dies sollten wir wirklich nicht! Auch wenn sowohl Buch wie Film versuchen “Den Spielen” einen Spiegel vorzuhalten, geschieht das aus meiner Sicht jedoch ausschließlich mediengerecht bzw. im “ungeputzten” Zustand…

Fazit: “Spiel mir das Lied vom Tod” gepaart mit Action ist in diesem Zusammenhang definitiv KEIN SPIEL. Und wenn die Medien-Verantwortlichen nicht anfangen gegenzulenken, ist zum Beispiel “Promiboxen auf RTL” nur die Vorstufe zum Horror-Szenario DIE TRIBUTE VON PANEM bzw. zu dem, was uns in der zukünftigen Medienlandschaft erwarten wird.

DIE TRIBUTE VON PANEM, Catch-up-Guide

catching-fire-CatchUpGuide2Für alle, die einen schnellen Einstieg in die Story des ersten Filmes suchen, sich kurz und knapp über wichtige Begriffe und Personen aus der Welt von PANEM informieren wollen, gibt es nun den “Catch-up-Guide”, der schnell und übersichtlich Klarheit schafft: Was ist der Spottölpel (Mockingjay)? Was hat es mit den Distrikten auf sich? Was ist das Kapitol? All diese und weitere Fragen werden für Neueinsteiger mit dem “Catch-up-Guide” beantwortet.

CATCHING FIRE, Regie und Drehbuch

Drei Namen für die Regie standen von Anfang an bei LIONSGATE ganz Oben auf der Wuschliste: 1. Alfonso Cuarón, der Regisseur von HARRY POTTER UND DER GEFANGENE VON ASKABAN. Er bringt gleich zwei der wichtigsten Voraussetzung für die Fortsetzungen mit: Cuarón kann gleichermaßen Fans einer Serie und eine sensible Autorin zufriedenstellen und was bei Joanne K. Rowling gut ging, wird wohl auch bei Suzanne Collins klappen.

2. und 3.: Die beiden anderen Filmemacher haben ebenfalls einen guten Klang. Zum einen David Cronenberg (u.a. TÖDLICHES VERSPRECHEN, COSMOPOLIS) und Alejandro González Inárritu (BABEL, BIUTIFUL). Beide stehen für meisterliche Charakterzeichnungen.

Aber The Winner is: Francis Lawrence (I AM LEGEND, WASSER FÜR DIE ELEFANTEN)! Zudem verpflichtete das Unternehmen den US-Amerikaner Michael Arndt als Drehbuchschreiber. Für seinen Erfolg mit der Komödie LITTLE MISS SUNSHINE (2006) und dem Animations-Film TOY STORY 3 (2010) erhielt er eine Nominierungen für den britischen BAFTA und den Oscar.

PS.: Meine Meinung dazu – nimmt man Lawrence’s Science Fiction Film I AM LEGEND als Maßstab, war diese Regie-Entscheidung von LIONSGATE wohl die denkbar Schlechteste. Obwohl I AM LEGEND (siehe Filmkritik) durchaus als bildgewaltig bezeichnet werden kann, ist die Gefahr, dass CATCHING FIRE noch mehr als THE HUNGER GAMES ins eher seichte, mediengerechte Unterhaltungskino abgleiten könnte – sehr groß! Die Liste der von ihm bisher in Szene gesetzten Filme, einschließlich diverser Musikvideos für u.a. Britney Spears, The Black Eyed Peas, Lady Gaga etc., unterstreicht aus meiner Sicht diese These. So kann ich nur hoffen, dass DAS am Ende nicht der eigentliche Grund war, weshalb der Regisseur Gary Ross in punkto Fortsetzung das Handtuch geschmissen hat!

CATCHING FIRE, die Filmbesetzung

Die frisch gebackene Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence (SILVER LININGS PLAYBOOKS) wird natürlich auch in DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE, der Fortsetzung des erfolgreichen ersten Teils der PANEM-Reihe, für schauspielerische Klasse sorgen. Ebenfalls erneut dabei: Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Woody Harrelson sowie Elizabeth Banks. Als kleine Überraschung hingegen dürfte gelten, dass bei einer Paramount-Präsentation auf der CinemaCon in Las Vergas 2013 der Filmemacher Michael Bay bekannt bekannt gab, dass Stanley Tucci, der bereits im ersten Teil die Rolle des Interviewers Caesar Flickerman besetzte, sich dem TRANSFORMERS 4- Cast angeschlossen hat.

Den US-amerikanische Schauspieler Philip Seymour Hoffman (MAGNOLIA, THE IDES OF MARCH – TAGE DES VERRATS) sehen wir neu in CATCHING FIRE im Part des Plutach Heavensbee. Somit ist schon mal klar, dass Hoffman im dritten Teil: FLAMMENDER ZORN – THE HUNGER GAMES ebenfalls dabei sein und als Nachfolger von Seneca Crane (Wes Bentley) den obersten Spielmacher bzw. dann den Anführer der Rebellion verkörpern wird. Und nachdem Jena Malone (u.a. INTO THE WILD, SUCKER PUNCH) offiziell als Johanna Mason aus District 7 bestätigt wurde, ist ebenso sicher, dass die US-amerikanische Schauspielerin Amanda Plummer (MEIN LEBEN OHNE MICH), die Tochter von Christopher Plummer, in CATCHING FIRE die Rolle der später geistig verwirrten Nebenfigur Wiress übernimmt.

Auch der US-amerikanische Schauspieler Bruno Gunn (aus den TV-Serien NAVY CIS, CHARMED) hat ein Stück vom lukrativen PANEM-Kuchen abbekommen. Gunn spielt den Part des “Quarter-Quell” (Brutus, aus District 2) und wird bei den Spielen gegen Katniss und Peeta antreten.

Meta Golding wurde als Enobaria besetzt – ein Karriere-Tribut aus Distrikt 2, der für besondere Skrupellosigkeit berüchtigt ist. Die US-amerikanische Schauspielerin und Tochter einer haitianischen Siegerin eines Schönheitswettbewerbs, sah man zu letzt in den Serien ABC’s DAY BREAK und CSI. Im Kino wird Meta Golding demnächst in der Indie-Produktion THE CHICAGO 8 zu sehen sein.

Lynn Cohen hingegen (u.a. die Kinofilme MÜNCHEN und SEX AND THE CITY) mimt die 80-jährige Mags – eine der ältesten noch lebenden Tribute aus Distrikt 4, die sich freiwillig für die neuen Spiele meldet und sich gleich zu Anfang mit Katniss, Peeta und Finnick verbündet.

Weitere Co-Stars in den 75. Hungerspielen sind: Roger Mitchell (THE CRAZIES) als Tribut Chaff (Distrikt 11) und die Tributin Seeder, gespielt von Maria Howell (THE VAMPIRE DIARIES). Alan Ritchson (bekannt aus dem CBS Comedy- Pilotfilm SUPER FUN NIGHT) übernimmt die Rolle des Tribut Gloss. Stephanie Leigh Schlund (ab Herbst in den neuen Folgen der Fox-Serie THE FOLLING zu sehen) ist seine Film-Schwester Cashmere und der britische Schauspieler Sam Claflin (YOUNG ADULT, FLUCH DER KARIBIK 4) schlüpft in den Part des Finnick Odair.

CATCHING FIRE, Soundtrack

Coldplay präsentieren mit “Atlas” den Titelsong zum Film: Somit meldet sich die Band nach einer längeren, schöpferischen Pause gleich mit einer kleinen Sensation zurück. Zum ersten Mal überhaupt hat Sänger Chris Martin einen Song exklusiv für einen Film geschrieben. Aber es kommt noch besser: Jetzt wurde bekannt gegeben, wer außerdem auf dem Soundtrack zu DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE vertreten ist bzw. exklusive, neue Tracks aufgenommen hat: Neben Christina Aguilera steuert u.a. auch SIA einen Song bei. Auch Of Monsters And Men, The Lumineers oder die neue “Queen of Alternative” (Billboard Magazine), Lorde, die “Everybody Wants To Rule The World” singt, ist auf dem Soundtrack, der ab 1. Oktober vorbestellt werden kann, vertreten.

Das komplette Tracklisting Standard-Version:
1. “Atlas” – Coldplay
2. “Silhouettes” – Of Monsters and Men
3. “Elastic Heart” – Sia (ft. The Weeknd & Diplo)
4. “Lean” – The National
5. “We Remain” – Christina Aguilera
6. “Devil May Cry” – The Weeknd
7. “Who We Are” – Imagine Dragons
8. “Everybody Wants To Rule The World” – Lorde
9. “Gale Song” – The Lumineers
10. “Mirror” – Ellie Goulding
11. “Capital Letter” – Patti Smith
12. “Shooting Arrows At The Sky” – Santigold
13. “Again” – Abby

der Deluxe-Version
14. “Place For Us” – Mikky Ekko
15. “Lights” – Phantogram
16. “Angel On Fire” – Antony and the Johnsons

Der Soundtrack zu DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHIHNG FIRE, ab 22. November 2013 im Handel.

CATCHING FIRE, Bilder

DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE, Filminhalt

Nach dem Katniss und Peeta sich geweigert haben, einander in der Arena zu töten bzw. die grausamen Hungerspiele überlebt haben, muss das Paar als Sieger öffentlich für das verhasste Kapitol posieren.Und nicht minder schlimm – Katniss mimt mit Peeta weiter das Liebespaar. Doch da ist auch Gale, der Jugendfreund von Katniss und sie weiß nicht mehr, was sie wirklich fühlt oder fühlen darf…
Zudem kann Katniss das eigene Haus in ihrem Heimatdistrikt 12, genug Essen für die kleine Familien und ein wenig Luxus nur kurz genießen, denn das Kapitol sieht erste Anzeichen für einen Aufstand, wobei Katniss und Peeta immer deutlicher in das Zentrum des Widerstands rücken.

Um diesen zu brechen, werden die Teilnehmer für die nächsten Spiele kurzerhand aus den Rekruten aller früheren Sieger ausgelost. Das unfreiwillige Gladiatoren-Paar muß zurück in die Arena, gegen zweiundzwanzig, erfahrene Kämpfer antreten und Katniss wird sich entscheiden zwischen Peeta und Gale, zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Leben und Tod…

Capitol Couture by Trish Summerville, die PANEM- Collection

Die preisgekrönte Kostümdesignerin Trish Summerville entwirft 16 außergewöhnliche Designerstücke sowie passenden Schmuck und Lederwaren: Pünktlich zum heiß ersehnten Kinostart von DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE erwartet die modebegeisterten Fans von Katniss, Peeta und Co. ein besonderes Highlight: Ab 22. November 2013 wird die exklusive Modelinie “Capitol Couture by Trish Summerville” bei NET-A-PORTER, der führenden Online-Adresse für Luxusmode, weltweit auf den Markt kommen.

Die ausgefallene Mode des Kapitols, in der unter anderem Effie Trinket (Elisabeth Banks), die Betreuerin der Distrikt 12 Tribute, glänzt, spielt eine wichtige Rolle in DIE TRIBUTE VON PANEM. Dass es sich dabei auch ganz eigenständig um brillante Designs handelt, zeigt Trish Summerville, die Kostümdesignerin des Films, mit ihrer limitierten Kollektion “Capitol Couture by Trish Summerville”.

CATCHING FIRE die Deutschlandpremiere, Trailer

Am 12. November 2013 waren die Stars des Franchises ein weiteres Mal bzw. zur Deutschlandpremiere von DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE in Berlin. Bereits die Premiere des ersten Teils THE HUNGER GAMES hatte im März 2012 für viel Aufsehen gesorgt. Seitdem ist der Hype rings um Katniss, Peeta, Gale und die neu besetzten Stars des zweiten Teils unaufhaltsam angestiegen…


Studio / Verleih / Bild-und Textnachweis: STUDIOCANAL, LIONSGATE, PureOnline

DIE TRIBUTE VON PANEM - CATCHING FIRE, 9.1 out of 10 based on 144 ratings

DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE Trailer

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16 Antwort zu “DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE”

  1. Katnissforeverdeen♥ am 3.2.2014 um 16:17

    hallo, ich bin 12 jahre alt und ich finde den film ganz und garnicht brutal. ich meine, wer die bücher gelesen hat, weiß worauf er sich einlässt ;-) und deswegen freue ich mich schon auf den dritten teil und hoffe das dieser ebenfalls ab 12 jahren sein wird! lg

  2. DownwC am 30.7.2013 um 14:04

    An alle die hier keine Ahnung haben: Einfach mal Klappe halten. An alle die den Trailer ich zitiere “scheisse” fanden haben ihn nicht gesehen.

    Der Trailer ist FANTASTISCH. Einfach nur perfekt. Der Beginn sehr schön inszeniert mit grandiosen Aufnhamen. Die Musik ist so episch. Man bekommt einen kurzen Blick auf die Tribute. Enobaria, Gloss, Finnick und Johanna. Das hat schonmal ziemlich toll ausgesehen. Diese kleinen Dinge wie zum Beispiel der Blick von Effie bei der Ernte ist einfach sagenhaft.

    Dieses ganze Feeling. Wie Caesar 75 Hunger Games in die Menge schreit. Das Hochzeitskleid von Katniss und wie sie sich in einen Spotttölpel verwandelt. Wie sie nach Luft ringt als sie in der Arena ist. Episch. Dieser Film wird grandios. Der erste war grandios und die Bücher sind es auch.

  3. die Tribute von Panem fan am 14.7.2013 um 20:06

    Ich bin 11 Jahre alt und habe alle Bücher gelesen. Den Film habe ich auch gesehen, fand aber, dass die Bücher brutaler sind. Ich bin zudem der Meinung, dass man uns Kinder einfach unterschätzt, insofern dass wir das alles nicht so gut verarbeiten können. Das stimmt jedoch nicht. Ich finde somit, das die FSK ab 12 gerecht ist, obwohl die Meinung dort sehr auseinander geht.

  4. PanemFreAk am 9.2.2013 um 15:46

    Ich muss jetzt einfach mal meine Meinung sagen: Das Einzigste das ich hier lese besteht aus der Meinung von euch, über die FSK!! Ich selbst bin 13 und finde es nicht schlimm, dass der Film ab 12 freigegeben ist !Ihr unterschätzt uns “Kleinen”!!!! The Hunger Games ist ein Film, der so gedreht worden ist, dass er ab 12 gezeigt werden kann!

    Sogar die Bücher sind erst ab 12 und das mit Grund! Ich finde die Bücher schlimmer als den Film! Also hört auf euch unnötig über die FSK dieses Filmes zu beschweren! Wäre er erst ab 16 freigegeben, gäbe es hier Unmengen an Kommentaren und Beschwerden, dass er erst ab diesem Alter freigegeben ist.

    Es nervt, wirklich es nervt und dass nicht nur ein wenig!

  5. LuLu am 22.1.2013 um 18:50

    Hallo.
    Ich selber bin 13 Jahre alt.
    Bin aber weit aus älter zu schätzen, und das nicht nur vom Aussehen hier. ;)
    Ich persönliche habe alle 3 Bücher gelesen, oder eher verschlungen. Ich war fasziniert von den Büchern, da es doch so manchmal ein kleines Gefühlschaos hervorgerufen hat – aber positiv.
    Von dem Film war ich dann doch echt entäuscht. Viele wichtige Szenen wurden einfach ausgelassen, wurde ja hier bereits erwähnt. Deswegen möchte ich dadrauf nicht weiter eingehen.

    Was auch sehr schade war, so hatte ich das Gefühl, dass davon ausgegangen wurde, das jeder der diesen Film guckt, das Buch / die Bücher dazu gelesen hat.
    Ich finde, ein Film sollte als Film erkennen zu sein und man sollte seine wahre Story auch ohne Buch herausfinden können.
    Natürlich ist es schön wenn er ziemlich auf dem Buch basiert (doch auch das ist fraglich) Aber wie gesagt, die Story sollte man auch ohne Buch verstehen!

    Jetzt zum Thema Altersbegrenzung.
    Ich bin der Meinung der 1. Film sollte ab 14+ freigegeben werden – wäre auch schade für mich aber manche Szenen sind einfach grob.
    Ich verstehe die Bücher in jeder Hinsicht, konnte mich auch darin wiederfinden.
    Doch der Film war ein durcheinander gewürfeltes Szenario. (Wird das so geschrieben.?!)

    Ich finde die Bücher einfach schöner, zumal auch viele Erwartungen durch den Film zerstört wurden.
    In den Büchern kann man seiner Fantasy (Wie die Charaktere aussehen ect.) freien Lauf lassen. Und da macht der Film einem einfach einen Strich durch die Rechung – ist auch vollkommen klar doch der Film hätte eindeutig besser dargestelltt werden können!.

    Liebe Grüße, LuLu

  6. Jule am 6.1.2013 um 12:36

    Natürlich hinterfrage ich die verschiedenen Meinungen nicht, allerdings finde ich werden in den Kommentaren die Jugendlichen unterschätzt.Ich bin selber 15 Jahre alt und habe alle Teile gelesen und spätestens beim 3.Teil habe ich mir überlegt was die Autorin mit den Büchern sagen möchte, denn ich sah in vielen Stellen im Buch auch Verbindungen zur heutigen Welt. Ich stimme zu, dass der Film nichts für 12 Jährige und jünger ist, allerdings ab 14 denke ich wird der Film schon etwas mehr verstanden. Ich gebe zu der dritte Teil hat mich sehr mit genommen, allerdings geht es jetzt auch eher um den ersten und zweiten Teil.

  7. O.M.G am 2.7.2012 um 16:28

    Ich möchte hier ebenfalls kurz meine Meinung äußern.

    In einigen Kommentaren war zu lesen, dass der Film nicht ab 12 Jahren freigegeben werden sollte. Ich bin der selben Meinung. Obwohl ich bereits 18 bin, ist mir psychisch die Geschichte (ich habe alle Bücher auf Englisch gelesen) ziemlich auf den Magen geschlagen. Allerdings sollte man auch bedenken, dass es weitaus brutalere Filme gibt, z.B. Kriegsfilme, in denen endlos Menschen getötet werden und hier wurde die Altersgrenze nicht oder nur wenig höher gesetzt. Was mich dabei besonders irritiert, ist, dass Menschen einfach Mal schnell abgeknallt werden ohne das der Zuschauer die Gelegenheit bekommt intensiver darüber nachzudenken, dass jeder dieser Charaktere (wenn auch nur im Film) ein eigenes Leben, Träume Familie und Freunde hat. Aber genug…

    Was natürlich den “perversen” Effekt in The Hunger Games verstärkt, ist die Tatsache, dass sich da Kinder bwz. Jugendliche ermorden. Ich habe auch das Gefühl, dass nicht alle jungen Leute die Bedeutung des Buches verstehen und sich die richtigen Gedanken dazu machen.

    Jetzt aber zum Film. Ich fand ihn gut. Wirklich klasse. Gute Kamera-Effekte (ja, auch die Wackelkamera), spannungsaufbauende Musik und der Cast passt meiner Meinung nach sehr gut. Klar, habe ich mir die Charaktere teils auch etwas anders vorgestellt, aber ich habe mich sehr schnell damit angefreundet.
    Ein Punkt habe ich jedoch klar zu kritisieren: Meiner Meinung nach wurde die Thematik der Bücher nicht ausreichend dargestellt. Ich glaube nicht, dass die Leute, welche die Bücher nicht gelesen haben verstehen, was Collins mit der Story eigentlich aussagen wollte. Und wo ist die liebe Madge?! Das hat mich schon enttäuscht, da ja ohne Madge automatisch ihre Mutter und deren Zwillingsschwester Maysilee Donner aus der Story verschwinden, und somit auch die Verbindung zur Mockingjay-Brosche, welche zum Revolutionssymbol wird. Nun ja, mal von diesen beiden Fakten abgesehen war der Film -wie gesagt- wirklich gut.

    Zudem finde ich es gar nicht so abwegig, das Thema den Jugendlichen (ab 14 Jahren) etwas näher zu bringen. Man sollte halt zuhause über den Film mit den Eltern diskutieren. Schliesslich will Collins auch, dass man sich fragt, wie die Politik im eigenen Land oder wo anders auf der Welt funktioniert bzw. wo uns das Reality-TV hinführen könnte…

  8. NeXus_2007 am 9.6.2012 um 13:44

    Möchte dazu auch meine Meinung kund tun: Es gibt kein Film der alles vom Buch übernimmt. Sicher schade, aber total verständlich. Es ist ja der Film und nicht das Buch!! Und ein großer Kritikpunkt von mir: FSK 12? Meiner Meinung nach falsch gewählt! FSK 16 wäre passender gewesen.

    Ungeachtet dessen, waren im erste Teil der Triologie die Darsteller wirklich klasse und super ausgewählt. Auch die Regie arbeitete ernsthaft und konzentriert. Ein gelungener Film – er bringt die Thematik auf den Punkt! Was mich an diesem Film wie an “Gamer” faszinierte, ist zudem die Aussage: “Das unsere Gesellschaft immer brutaler wirkt”. Sei es bei der Spieleindustrie (Dead Space) oder wie bereits erwähnt, im Film. Siehe (Hostel) und und und!

  9. Joachim am 17.4.2012 um 22:59

    Kann mich hier dem zwiespältigen Tenor nur anschliessen (habe die Bücher – noch – nicht gelesen).

    Am Anfang ist die Kameraführung sehr gewöhnungsbedürftig, keine Ahnung, ob es später besser wurde oder man sich nur daran gewöhnt hatte. Lücken in der Handlung konnte ich so jetzt nicht gross ausmachen, es scheint mir so schon ganz gut zu passen und rund zu sein, auch wenn vermutlich viel aus den Büchern fehlt.

    Der Film fesselt, ist spannend, zieht einen mit …. in den Abgrund der brutalen Spiele. Wie Dani schrieb, man sitzt da und ist eigentlich genau so ein Zuschauer, wie alle die im Capitol, die Bösen, wenn man das so nennen will. Selbst das Happy End kommt nicht wirklich als Happy End an, zu viele belastende Fragen bleiben offen (und haben sich bei mir erst geklärt als ich die Buchrezensionen der nächsten beiden Bände gelesen habe).

    Der Verwunderung über die FSK12 kann ich mich nur anschließen. Ich denke in dem Alter kann die Ganze Absurdität, die – angenehm feinfühlig überspitzt dargestellt wird, wie ich finde – wohl noch nicht wirklich wahrnehmen und entsprechend bewerten, denke ich zumindest.

    Nichts desto trotz, ist meine Liste mit Büchern die es zu lesen gilt, wohl eine Triologie länger geworden. Auch die nächsten Teile werden mich wohl ins Kino locken, doch wenn ich die Kommentare hier lesen, hoffe ich das sie die FSK dann wirklich weiter hochsetzten …

  10. Jens Klawonn am 17.4.2012 um 13:24

    Hallo Anne,
    herzlichen Dank für deine analytisch ansprechende und mit Bedacht geschriebene Kritik – ich wünschte, es gäbe mehr davon!

    Da ich darin als Kritiker direkt angesprochen werde, hier noch ein paar kurze, persönliche Anmerkungen: Bitte, bitte hört auf, die berühmten Äpfel mit den nicht minder bekannten Birnen zu vergleichen. Ein Buch ist ein Buch und ein Film sollte immer ein Film bleiben. Vielleicht wäre es tatsächlich eine „Kritiker-Marktlücke“, wenn der Film nur und explizit in Richtung Adaptionen als gelungen oder mis(t)lungen ;) beurteilt werden würden – aber das findet hier im FILM-Blog wirklich nur am Rande statt.

    Deshalb bleibt es aus meiner Sicht bei den 4 Sternen für die TRIBUTE VON PANEM bzw. in Punkto Regie, Drehbuch, Darsteller, technische Umsetzung und in der Beurteilung „fesselnd“ oder „gähnende Langeweile“ für den Zuschauer. Was für mein Dafürhalten allerdings immer mehr ins Gewicht fallen müsste, ist die jeweilig behandelte Thematik und Vermarktung der Filme. Diesbezüglich habe ich meine generelle Meinung aber bereits kundgetan.

    Noch ein Wort zum Handkamera-Stil (Wackelkamera). Natürlich kann man sich über den Sinn oder Unsinn und die dafür sicher notwendig werdende Änderung der Sehgewohnheit streiten. Stilistisch gesehen (wo es hinpasst) ist es dennoch und auf jeden Fall eine Bereicherung – im künstlerischen Sinne. Dass von Dir beschriebene Desaster ist aber nichts gegen die Blockbuster dieser Szene. Dazu zählen u.a. CLOVERFIELD und die BOURNE IDENTITÄT – ja und selbst ein Lars von Trier, Regie-Opportunist in Persona, sprang in MELANCHOLIA auf diesen Wackel-Zug.

    Also einfach locker bleiben (zur Not eine K…-Tüte mit ins Kino nehmen;) und dem Magen sagen – jetzt könnte es kurz mal hektisch werden.

    Worin ich Dir vollkommen zustimme, ist die Meinung zu Lenny Kravitz. Ein wirklich unspektakulär-genialer Nebenauftritt. Denn insbesondere die emotionalen Szenen zwischen ihm und Jennifer Lawrence ließen etwas Hoffnung aufkommen, dass nicht nur das Buch, sondern auch der Film, eine zeit-und medienkritische Haltung einnimmt. Das am Ende dem eher nicht so war – habe ich auch schon angemerkt und wir können alle nur hoffen, dass mit dem Regie-Karussell bzw. nach der vertanen Chance eines Gary Ross, alles eindeutiger wird…
    beste Grüße
    Die Redaktion

  11. Anne am 17.4.2012 um 10:48

    Eingereicht am 17.04.2012 um 11:03

    Da ich riesiger Fan der Buchreihe bin war ich natürlich über alle Maßen entzückt, als ich erfuhr, dass nun auch der Film in die Kinos kommt. Da die Bücher mich so begeistert haben, ging ich zugegebener Maßen mit sehr hohen Erwartungen in den Kinosaal und wurde (wie konnte es auch anders kommen) maßlos enttäuscht…

    Nicht nur, dass die Kameraführung in den ca. ersten 20 Minuten ein Desaster ist und einer Freundin und mir regelrechtes Übelsein beschert hat, so fehlen für meine Verhältnisse zu viele bedeutende Personen und Ereignisse…

    Auch die Beschreibung der Verhältnisse der einzelnen Personen zueinander kommt viel zu kurz (nur als Beispiel Katniss und Gale, Katniss und Peeta sowie Katniss mit ihrer Mutter).
    Prim wird regelrecht weinerlich dargestellt, obwohl sie im Buch zusammen mit ihrer Mutter Leben rettet (was ja im Film nicht mal eine Erwähnung wert ist). Auch die Zustände in den einzelnen Distrikten… nur ansatzweise erfasst. Meiner Meinung nach gibt es nur einen einzigen nennenswerten Nebendarsteller- Lenny Kravitz… die anderen passen alle nicht so recht und werden ihren Rollen nicht gerecht – vor allem im Vergleich zum Buch!

    Alles in allem hat mich der ganze Film sehr enttäuscht. Es wurde versucht eine tolle und vor allem umfangreiche Story in einen Film zu pressen. Dass dabei jedoch vor allem die Details, die das Buch so besonders machen, auf der Strecke bleiben, ist anscheinend unrelevant für viele Kritiker. Mir ist bewusst, dass es sehr schwer sein muss, ein solches Buch ansatzweise in filmerischer Weise abzubilden, einen solch kläglichen Versuch finde ich jedoch unter der Würde des Buches…

    Der Film ist ein einziges Gehetze durch den umfangreichen Inhalt des Buches, bei dem vermutluch per Würfelverfahren entschieden wurde, welche Szenen dargestellt, verändert oder sogar weggelassen werden.

    Mein Urtail: maximal 2 Sterne und das wahrscheinlich auch nur aus Sicht der vielen Leute, die das Buch dazu nicht kennen…und ein Vergleich mit der Biss-Reihe hinkt über alle Maßen !!!

  12. Lehrerin am 13.4.2012 um 19:15

    DANKE!!! Endlich, endlich jemand, der die Tatsachen ausspricht!

    Den Film habe ich, zugegebener Maßen, noch nicht gesehen – dafür die komplette Romanreihe im englischen Original gelesen.
    Wie man diese Bücher als Jugendromane deklarieren kann ist mir ein Rätsel, wobei hier beim oberflächlichen Lesen vielleicht noch die emotionale Härte untergeht.

    Aber eine Verfilmung des Stoffes ab 12, sprich im Endeffekt ab 6, da sträubt sich in mir alles. Ich sehe jetzt schon meine Schüler (ich bin Grundschullehrerin, wohlgemerkt!) wie sie im Schulhaus herumspringen und Szenen nachspielen, darüber lachen und schlicht und einfach (vielleicht Gott sei Dank?) nichts verstanden haben.

    Aber nicht nur die Medienindustrie ist hier an den Pranger zu stellen – wo bitte ist die Verantwortung der Eltern, die ihren Sprösslingen unreflektierten Medienkonsum erlauben? Ich musste mir erst vor wenigen Wochen eine Mutter in die Sprechstunde bestellen, weil ich ihren Sohn mit einem FSK 18 Computerspiel in der Schule erwischt habe (das Kind ist gerade 10 Jahre alt geworden…)!!!

    Die wirkliche Crux an dem ganzen Medientheater sind für mich deshalb auch die Eltern, die sich nicht dafür interessieren, was und in welcher Art ihre Kinder Medien konsumieren. Was dieser Konsum mit der Psyche der Kinder macht, das sehen viele Eltern nicht – aber sie wundern sich dann, warum die Kinder unkonzentriert, übersensibel oder sonst verhaltensauffällig sind.

    Ich habe die Bücher wirklich verschlungen – aber ich habe sehr häufig geschluckt, auch geweint und war ab und an versucht, die Bücher gegen die Wand zu knallen aus Frust was den – liebgewonnenen – Charakteren angetan wird. Einige Szenen haben mich sogar bis in den Schlaf verfolgt. Es war ein großartiges Leseerlebnis – aber ist das der Stoff, den ich einem 12jährigen Kind (!!!) aufbürden möchte? Meine Antwort lautet definitiv: NEIN!!! Kein Jugendlicher unter 16 sollte diesen Film sehen und selbst die Romanvorlage ist harte Kost!

  13. dani am 10.4.2012 um 13:31

    Anfänglich war ich (35) geschockt über die Brutalität der Geschichte. Dann las ich den (Roman Teil 1) und kann nun gewissermaßen den “Hype” versehen. Unglaublich spannend, rührend, romantisch, tolle Charaktere…Auch den Film fand ich toll – leider…

    Und ich schließe mich der Meinung an: Tabuthema, nichts für Jugendliche, schon gar nicht ab 12 Jahre!!! Denn was ist bitte noch schlimmer, als das Töten von anderen Menschen? Liest man dann auch noch die anderen 2 Bände, frage ich mich: wie wollen die Macher wohl im 3. Teil um die FSK ab 18. herumkommen?! Es ist wahr: man sitzt im Kino, futtert Popcorn und sieht anderen beim Sterben zu…

    Da brauchen wir uns nicht wundern, wenn Jugendliche immer abgestumpfter und gewalttätiger werden! Es gibt eh schon zu viel Mist, der ja selbst bei FSK ab 16 schon unglaublich ist!!!

    Deshalb bleibt das Fazit zwiespältig…toller Film, unmögliche Handlung für Kindern und Jugendliche…und die Frage: werden 12jährige (oder sogar auch 16 Jährige) überhaupt hinterfragen, was die Autorin mit diesen Büchern eigentlich sagen möchte?!

  14. Jens Klawonn am 2.4.2012 um 08:02

    Es wäre ein kleines Wunder, wenn Sie schon DIE TRIBUTE VON PANEM – CATCHING FIRE gesehen hätten ;)) Aber kein Problem, jeder weiß ja, was tatsächlcih gemeint ist. Vielen Dank auch für den Hinweis, dass der Film sogar ab 6 Jahre mit Begleitung von erwachsenen freigegeben ist. Wahnsinn – das war mir neu (!) und unterstreicht meine bereits geäußerte Kritik in Bezug der Vermarktung des Films.

  15. pedomato am 1.4.2012 um 22:11

    Komme gerade aus dem Film und muss sagen das mich die Kammeraführung am Anfang verrückt gemacht hat. Durch die schnelle Bildfolgen und der Unschärfe verliert der Film seinen Reiz. Durch die doch sehr blutigen Szenen und der nicht ausgesprochene Hintergrund des Filmes, ist die Altersbegrenzung von 6 Jahren mit Begleitung fehl am Platze. Meiner Meinung nach dürfte der Film erst ab 16 Jahren frei gegeben werden.

  16. Martin am 1.4.2012 um 09:57

    Vielen Dank für diese vortreffliche Analyse. Wir sind von diesem Spektakel weit weniger entfernt, als der ein oder andere “popcorn-spectator”, der im Kino sitzt und sich diesen Film ansieht, glauben mag.

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